Pallade Veneta - 55-Jähriger drängelt in Koblenz hinter Zivilstreife der Polizei

55-Jähriger drängelt in Koblenz hinter Zivilstreife der Polizei


55-Jähriger drängelt in Koblenz hinter Zivilstreife der Polizei
55-Jähriger drängelt in Koblenz hinter Zivilstreife der Polizei / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Ein 55-Jähriger hat im rheinland-pfälzischen Koblenz eine Zivilstreife durch Drängeln im Straßenverkehr genötigt. Der Mann sei am Donnerstag so dicht hinter den Beamten gefahren, dass das Autokennzeichen und die Scheinwerfer nicht mehr im Rückspiegel erkennbar gewesen seien, teilte die Polizei am Freitag mit.

Textgröße ändern:

Als die Beamten den Mann auf einer Brücke vorbei ließen, beschleunigte er auf rund hundert Kilometer in der Stunde und fuhr zunächst davon. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Polizisten ihn aber anhalten. Bei der Kontrolle stellten sie Alkoholgeruch bei dem 55-Jährigen fest. Ein Test ergab einen Wert von 1,79 Promille.

Damit war die Fahrt für den Mann beendet - er musste sich Blut entnehmen lassen. Der Führerschein und der Autoschlüssel wurden beschlagnahmt. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Abstandsunterschreitung und Geschwindigkeitsüberschreitung ermittelt.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: