Pallade Veneta - Mindestens 120 Tote und hundert Verletzte bei Massenpanik in Seoul

Mindestens 120 Tote und hundert Verletzte bei Massenpanik in Seoul


Mindestens 120 Tote und hundert Verletzte bei Massenpanik in Seoul
Mindestens 120 Tote und hundert Verletzte bei Massenpanik in Seoul / Foto: Anthony WALLACE - AFP

Bei einer Massenpanik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind mindestens 120 Menschen getötet und rund hundert weitere verletzt worden. Viele Opfer seien totgetrampelt worden, teilte ein Feuerwehrsprecher in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) mit. Tausende Menschen hatten sich zu den ersten Halloween-Feiern seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 in engen Straßen des Viertels Itaewon gedrängt. Dabei entstand gegen 22.20 Uhr eine Massenpanik.

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Zunächst hatte die Feuerwehr von dutzenden Menschen mit Herzstillstand gesprochen. Später hieß es, mindestens 59 Menschen seien getötet und rund 150 verletzt worden. Nach den jüngsten Angaben der Feuerwehr könnte die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen. 74 Leichen seien in Krankenhäuser, 46 in eine benachbarte Turnhalle gebracht worden, sagte der Sprecher.

Fotos und Videos zeigten Menschen, die am Boden lagen und von Rettungskräften betreut wurden. Nach Angaben der Feuerwehr waren mehr als 140 Rettungswagen vor Ort. Polizisten sperrten den Unglücksort in dem beliebten Ausgehviertel ab. Präsident Yoon Suk Yeol ordnete an, so schnell wie möglich Krankenhausbetten freizumachen.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap zitierte einen Augenzeugen, der anonym bleiben wollte. "Die Menschen waren wie in einem Grab übereinander geschichtet", beschrieb der Zeuge die Szenen. "Einige verloren allmählich das Bewusstsein, während andere zu diesem Zeitpunkt schon tot aussahen."

Das aus den USA kommende Halloween-Fest wird eigentlich in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. Es geht auf einen keltischen Brauch zurück, wonach zum Beginn der dunklen Jahreszeit böse Geister vertrieben werden sollen.

F.Dodaro--PV

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