Pallade Veneta - Prozess wegen Millionenbetrugs mit Coronatests in Mannheim begonnen

Prozess wegen Millionenbetrugs mit Coronatests in Mannheim begonnen


Prozess wegen Millionenbetrugs mit Coronatests in Mannheim begonnen
Prozess wegen Millionenbetrugs mit Coronatests in Mannheim begonnen / Foto: JOHN MACDOUGALL - AFP/Archiv

In Mannheim hat am Montag ein Prozess wegen Millionenbetrugs mit Corona-Schnelltestzentren begonnen. Zwei Männer müssen sich vor dem Landgericht der baden-württembergischen Stadt verantworten, weil sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung nicht erbrachte Tests abgerechnet haben sollen. Nun wird ihnen gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen.

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Die beiden 1985 und 1991 geborenen Angeklagten sitzen in Untersuchungshaft. Sie sollen sich mit drei anderen Menschen zusammengetan haben, um die Kassenärztliche Vereinigung zu betrügen. Die anderen drei Verdächtigen werden ebenfalls strafrechtlich verfolgt.

Für das Jahr 2021 seien mehr als zwei Millionen Euro abgerechnet worden, wirft die Staatsanwaltschaft den zwei Angeklagten vor. Tatsächlich sei das Testzentrum aber entweder gar nicht oder in viel geringerem Umfang betrieben worden. Das Gericht setzte Verhandlungstage bis Ende Januar an.

M.Jacobucci--PV

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