Pallade Veneta - Mordfall beschäftigt Polizei von Luxemburg, Frankreich und Deutschland

Mordfall beschäftigt Polizei von Luxemburg, Frankreich und Deutschland


Mordfall beschäftigt Polizei von Luxemburg, Frankreich und Deutschland
Mordfall beschäftigt Polizei von Luxemburg, Frankreich und Deutschland / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein grausamer Mordfall, bei dem Leichenteile in Deutschland und Frankreich gefunden wurden, beschäftigt die Ermittler in Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, gehören in Rheinland-Pfalz und in Frankreich gefundene Körperteile zu demselben Opfer. Demnach handelt es sich bei der Toten um eine 40-jährige Portugiesin, die im Norden Luxemburgs lebte.

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Laut den Behörden in Deutschland und Luxemburg ergab eine DNA-Analyse, dass Anfang November nahe einem Parkplatz im rheinland-pfälzischen Temmels entdeckte Leichenteile zu einem Torso gehören, der vor rund zwei Monaten in einem verlassenen Gebäude im französischen Mont-Saint-Martin gefunden wurde. Die Ermittler vermuten, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde.

Dass es sich bei der Toten um die zuletzt in Luxemburg lebende Portugiesin handelt, fanden die Ermittler anhand von Tätowierungen des Opfers heraus. Seit Anfang Oktober leitet die Staatsanwaltschaft im luxemburgischen Diekirch, wo die Frau lebte, die Ermittlungen. Die Gemeinde ist in etwa gleich weit von den Fundorten der Leichenteile entfernt.

Luxemburgischen Medienberichten zufolge könnte hinter der Tat ein Netzwerk stecken, das arrangierte Ehen organisiert. Anfang Oktober wurde in Luxemburg ein 48-Jähriger unter dem Verdacht festgenommen, in den Mord verwickelt zu sein.

M.Jacobucci--PV

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