Pallade Veneta - 84-jähriger Autofahrer fährt in Düsseldorf in Menschenmenge - vier Verletzte

84-jähriger Autofahrer fährt in Düsseldorf in Menschenmenge - vier Verletzte


84-jähriger Autofahrer fährt in Düsseldorf in Menschenmenge - vier Verletzte
84-jähriger Autofahrer fährt in Düsseldorf in Menschenmenge - vier Verletzte / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

In Düsseldorf ist ein 84-jähriger Autofahrer in eine Menschenmenge gefahren und hat vier Menschen verletzt. Wie die Düsseldorfer Polizei mitteilte, kam der Mann am Dienstagabend auf der Königsallee, einer beliebten Einkaufsstraße, mit seinem Auto von der Fahrbahn ab, prallte gegen mehrere Fahrzeuge und fuhr in eine Gruppe von Fußgängern. Drei Menschen wurden bei dem Unfall schwer und einer leicht verletzt. Lebensgefahr bestand am Mittwoch nicht mehr.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Polizei hatte der 84-Jährige an einer Kreuzung eine rote Ampel übersehen. Dadurch prallte er mit dem Opel eines 48-Jährigen zusammen. Der 84-Jährige gab mit seinem SUV weiter Gas und touchierte bei seiner folgenden unkontrollierten Fahrt zunächst vier Autos und etwa 30 E-Scooter, bevor er in die Menschenmenge fuhr und schließlich durch Poller am Straßenrand zum Stehen kam.

Drei Fußgänger wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der Fahrer eines der touchierten Fahrzeuge wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Unfallwagens und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Die Beamten waren zunächst von sechs Verletzten ausgegangen, diese Zahl korrigierten sie dann nach unten.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen zur Unfallursache auf. Eine vorsätzliche Tat schloss sie vorerst aus. Gegen den 84-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Hinweise auf einen vorherigen Konsum von Alkohol oder Drogen gab es nicht.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: