Pallade Veneta - Viele Patienten unzufrieden mit Psychotherapie - häufige Wechsel bei Behandlung

Viele Patienten unzufrieden mit Psychotherapie - häufige Wechsel bei Behandlung


Viele Patienten unzufrieden mit Psychotherapie - häufige Wechsel bei Behandlung
Viele Patienten unzufrieden mit Psychotherapie - häufige Wechsel bei Behandlung / Foto: Nicolas TUCAT - AFP/Archiv

Aus Unzufriedenheit mit der Behandlung hat bereits etwas mehr als ein Drittel der gesetzlich Krankenversicherten, die eine Psychotherapie begonnen haben, ihre Psychotherapeutin oder ihren Psychotherapeuten gewechselt. Wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) am Mittwoch in Berlin unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage im eigenen Auftrag mitteilte, lag der Anteil bei 37 Prozent. Der Verband wertete dies als Zeichen für die Notwendigkeit von mehr Qualitätssicherung.

Textgröße ändern:

Die genauen persönlichen Gründe für den Therapeutenwechsel gingen aus der Umfrage allerdings nicht hervor. "Wir brauchen also eine aussagekräftige Qualitätssicherung, in der die Patientinnen und Patienten genau angeben können, ob es ihnen besser geht als vor der Therapie oder ob sie Strategien zum Umgang mit ihrer Erkrankung gelernt haben. Nur so kann die Behandlungsqualität steigen", erklärte GKV-Vorstand Stefanie Stoff-Ahnis.

Laut GKV-Befragung waren 80 Prozent der Behandelten mit ihrer Therapeutin oder ihrem Therapeuten zufrieden oder sehr zufrieden. Genau so hoch war der Anteil derjenigen, die angaben, ihre Therapeutin oder ihr Therapeut höre ihnen intensiv oder sehr intensiv zu. Ein Fünftel gab an, dass ihnen nur teilweise, weniger intensiv oder so gut wie gar nicht zugehört werde.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

"Zusätzliche Belastung": Getränkehersteller gegen geplante Zuckersteuer

Mehr als 300 Unternehmen der Getränkewirtschaft in Deutschland haben sich in einem gemeinsamen offenen Brief gegen eine von der Regierung geplante Zuckersteuer ausgesprochen. Sie warnen darin vor der "zusätzlichen Belastung" für Unternehmen und für Verbraucher und argumentieren, für die Wirksamkeit einer solchen Steuer "fehlen die Belege". Außerdem habe die Branche auf Eigeninitiative den Zuckergehalt marktrelevanter Erfrischungsgetränke seit 2018 um rund 15 Prozent gesenkt.

Hausärzte werfen Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vor

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat der Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vorgeworfen. "Die Bundesregierung lässt die Praxen beim Hitzeschutz im Stich", sagte die Verbandsvorsitzende Nicola Buhlinger-Göpfarth den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Den jahrelangen Ankündigungen, man werde das Thema Hitzeschutz endlich priorisieren, sind keine Taten gefolgt."

Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken. Die dafür zuständigen Länder und Kommunen sollten besser unterstützt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf, dessen Inhalte AFP am Freitag in Berlin in Auszügen vorlagen. Darin ist unter anderem die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" geplant. Mehrere Verbände drängten auf eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer.

Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser

Angesichts anhaltend hoher Temperaturen hat der Ärzteverband Marburger Bund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser gefordert. "Die allermeisten Bereiche vom Krankenhaus sind nicht klimatisiert", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für den Operationsbereich und für die Radiologie. Nur ein Drittel der Häuser habe klimatisierte Patientenzimmer.

Textgröße ändern: