Pallade Veneta - Weltweit leben 675 Millionen Menschen ohne Strom

Weltweit leben 675 Millionen Menschen ohne Strom


Weltweit leben 675 Millionen Menschen ohne Strom
Weltweit leben 675 Millionen Menschen ohne Strom / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Weltweit leben nach zuletzt verfügbaren Zahlen 675 Millionen Menschen ohne Strom. Rund 80 Prozent davon leben in Afrika südlich der Sahara, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Lagebericht der Weltbank, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weiteren Organisationen hervorgeht. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2021. In Afrika südlich der Sahara habe sich die Lage seit 2010 damit praktisch kaum verändert.

Textgröße ändern:

Ohne weitere Maßnahmen würden nach jetzigem Stand auch 2030 noch 660 Millionen Menschen ohne einen sicheren und dauerhaften Stromanschluss auskommen müssen, warnten die Organisationen. Das ist das von der UNO im Jahr 2015 ausgegebene Jahr, bis zu dem für alle Menschen ein Zugang zu bezahlbarem Strom erreicht werden soll.

Zwar verlaufe die Energiewende hin zu mehr Erneuerbaren schneller als erwartet. Allerdings bleibe noch viel zu tun, um die UN-Ziele zu erreichen, hieß es in dem Bericht weiter.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall

In der Ebola-Epidemie in Zentralafrika hat nun auch Nigeria einen ersten Fall gemeldet. Eine unlängst per Flugzeug aus Uganda eingereiste Frau sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas am Dienstag mit. Dort sei sie mehrere Tage behandelt worden, bevor sich die Diagnose bestätigt habe. Die Regierung forderte alle Gesundheitseinrichtungen des Landes zu "höchster Alarmbereitschaft" auf.

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Textgröße ändern: