Pallade Veneta - "Ampel" einig über neues Infektionsschutzgesetz

"Ampel" einig über neues Infektionsschutzgesetz


"Ampel" einig über neues Infektionsschutzgesetz
"Ampel" einig über neues Infektionsschutzgesetz

Die Ampel-Koalition hat sich nach langwierigen Verhandlungen auf ein neues Infektionsschutzgesetz geeinigt, mit dem bestimmte Corona-Schutzmaßnahmen auch nach dem 19. März weiter möglich sein sollen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sagte am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin": "Wir haben, glaube ich, einen sehr guten Kompromiss gefunden." Er habe mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bis Dienstag darüber verhandelt.

Textgröße ändern:

Lauterbach sagte ebenfalls im "Morgenmagazin", mit der Neuregelung sollten gewisse Basismaßnahmen auch weiterhin möglich sein. Dazu gehöre das Tragen von Masken, unter anderem im öffentlichen Nahverkehr, oder das Testen bei vulnerablen Gruppen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern. "Alles öffnen ist natürlich nicht vorgesehen", fügte der Gesundheitsminister hinzu.

Die Einigung, die wohl am Mittwoch vom Kabinett gebilligt werden soll, sieht auch eine Hotspot-Regelung vor. "Wenn die Fallzahlen hoch sind oder gar steigen, und die Krankenhausversorgung sogar gefährdet ist, dann können auch weitergehende Maßnahmen sofort wieder ergriffen werden", sagte Lauterbach. Dies könnten die Länderparlamente dann "sofort entscheiden".

Zu den entsprechenden Maßnahmen gehörten Masken- und Hygienekonzepte, sowie Test- und Impfnachweise oder 2G- und 3G-Regeln. "Wir haben somit das Instrumentarium mit dem die Länder sofort auf hohe Zahlen reagieren können." Damit könne auch eine etwaige Sommerwelle bekämpft werden.

Die Neuregelung muss in der kommenden Woche Bundestag und Bundesrat passieren, um noch rechtzeitig am 20. März in Kraft treten zu können. Die bisherige gesetzliche Grundlage für die Corona-Maßnahmen läuft am 19. März aus.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Russische Behörde dementiert Sicherheitsmaßnahmen nach angeblichem Pestfall

Nach Berichten über den Tod einer Labormitarbeiterin in Sibirien an den Folgen von Lungenpest haben die russischen Behörden die Anordnung erhöhter Sicherheitsmaßnahmen dementiert. Online verbreitete Dokumente, wonach in der ostsibirischen Region Irkutsk verschärfte Hygienemaßnahmen angeordnet wurden, seien falsch, erklärte die Gesundheitsbehörde Rospotrebnadsor am Dienstag. Die "gesundheitlich-epidemiologische Lage" in der Region sei weiterhin "stabil".

AXA-Umfrage: Knappe Hälfte psychisch Erkrankter sucht Hilfe bei KI

Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland versuchen einer Umfrage zufolge, ihre Probleme mit Künstlicher Intelligenz (KI) selbst in den Griff zu bekommen. Wie aus einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Report des Versicherungskonzerns AXA hervorgeht, geben 30 Prozent der Befragten an, aktuell unter Depressionen, Angststörungen, Essstörungen oder anderen psychischen Erkrankungen zu leiden. Mit 48 Prozent sucht von diesen Menschen fast die Hälfte davon nach eigener Aussage Hilfe bei KI.

Maduro-Sohn: US-Haft schadet herzkranker Maduro-Ehefrau Cilia Flores

Die US-Haft bietet der unter einer Herzerkrankung leidenden Ehefrau des entmachteten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nach Angaben seines Sohns nicht die notwendigen Bedingungen für eine Genesung. Cilia Flores habe ein "schweres Herzproblem", sagte ihr Stiefsohn Nicolás Maduro Guerra der Nachrichtenagentur AFP am Montag. In der US-Haftanstalt könne sie sich nicht "vollständig erholen".

Medizin-Nobelpreis für Forscher aus Deutschland und den USA

Große Ehre für zwei deutsche Forscher: Peter Hegemann von der Humboldt-Universität in Berlin und Georg Nagel von der Universität Würzburg werden in diesem Jahr gemeinsam mit ihrem US-Kollegen Karl Deisseroth mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Das Trio erhält den Preis für seine Pionierarbeit im Bereich der Optogenetik - einer Technologie, die Hoffnung für die Behandlung neuronaler Erkrankungen macht.

Textgröße ändern: