Pallade Veneta - Verbandschef: In Krankenhäusern immer mehr Corona-Patienten und Personalausfälle

Verbandschef: In Krankenhäusern immer mehr Corona-Patienten und Personalausfälle


Verbandschef: In Krankenhäusern immer mehr Corona-Patienten und Personalausfälle
Verbandschef: In Krankenhäusern immer mehr Corona-Patienten und Personalausfälle / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Wegen der Infektionswellen spitzt sich die Lage an den Krankenhäusern in Deutschland zu: "Die Kliniken erleben einen spürbaren Anstieg an Patienten mit Atemwegserkrankungen, darunter sind auch zunehmend Patienten mit Corona", sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vom Samstag. Dies sei zwar beherrschbar - problematischer seien aber die Ausfälle unter der Mitarbeiterschaft aufgrund von Corona-Infektionen und anderen Erkrankungen.

Textgröße ändern:

"Einige Häuser schließen bereits wieder Betten oder Stationen, weil sie nicht mehr genug Personal haben", sagte Gaß. In normalen Zeiten fehlten acht Prozent der Belegschaft, inzwischen sind es zehn bis zwölf Prozent. "Das stellt die Kliniken vor große Herausforderungen."

In der Vergangenheit hätten Kliniken solche saisonale Engpässe oft durch Leiharbeit ausgeglichen. "Doch diese Aushilfskräfte sind sehr teuer", klagte der Verbandschef. "Dafür haben viele Häuser nun kein Geld mehr."

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Koalitionsstreit: SPD nennt Warkens Krankenkassenvorschläge ohne Gegenfinanzierung unseriös

Zwischen Union und SPD verschärft sich der Koalitionsstreit um die künftige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt wies in der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagsausgabe) die Vorschläge von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zurück, wonach der Bund die Kosten der Gesundheitsversorgung der Bürgergeldempfänger übernehmen solle: Solche Vorschläge seien nur ernstzunehmen, wenn Aussagen zur Finanzierung gemacht würden.

Zusatzbeiträge für Krankenversicherung: Union lehnt SPD-Vorstoß ab

Die SPD-Vorschläge zur Finanzierung des Gesundheitssystems stoßen beim Koalitionspartner Union auf Widerstand. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wandte sich am Montag in Berlin gegen den Vorstoß der Sozialdemokraten, eine Zusatzabgabe auf Miet- und Kapitaleinkünfte zu erheben. "Das sollte man nicht machen, weil man kleinen und mittleren Sparern damit die Planungssicherheit nimmt". Die SPD-Spitze verteidigte ihre Pläne für Beiträge auf alle Einkommensarten.

Union lehnt SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten ab

Der SPD-Vorschlag, eine Zusatzabgabe auf Miet- und Kapitaleinkünfte zu erheben, um das Gesundheitssystem zu stabilisieren, stößt in der Union auf Widerstand. Eine solche Abgabe treffe vor allem die Kleinsparer, sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt (CDU), warnte vor "neuen Belastungen für breitere Teile der Bevölkerung".

Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente

US-Präsident Donald Trump hat den Start eines nach ihm benannten Verkaufsportals für vergünstigte Medikamente bekannt gegeben. Auf der Website "TrumpRx" seien "Dutzende der am häufigsten verwendeten verschreibungspflichtigen Medikamente für alle Verbraucher mit drastischen Rabatten erhältlich", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des Regierungsportals im Weißen Haus. Trump versucht angesichts einer drohenden Niederlage seiner Republikaner bei den Zwischenwahlen im November, die Wut der US-Wähler über hohe Lebenshaltungskosten zu adressieren.

Textgröße ändern: