Pallade Veneta - Anzahl der Insolvenzen von Februar bis März stark gestiegen

Anzahl der Insolvenzen von Februar bis März stark gestiegen


Anzahl der Insolvenzen von Februar bis März stark gestiegen
Anzahl der Insolvenzen von Februar bis März stark gestiegen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Im März haben deutlich mehr Unternehmen und Verbraucher Insolvenz anmelden müssen als im Februar. Die Zahl der Insolvenzanträge stieg um 27 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Angaben mitteilte. Im Februar hatten die Insolvenzen noch um 4,2 Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt.

Textgröße ändern:

Endgültige Zahlen liegen für Januar vor - die Unternehmensinsolvenzen gingen im Vorjahresvergleich zurück, die Privatinsolvenzen nahmen leicht um zwei Prozent zu. Laut Statistik beantragten 1057 Firmen und damit 4,6 Prozent weniger als zu Beginn 2021 die Insolvenz. Am stärksten betroffen war das Baugewerbe, 206 meldeten ihre Insolvenz an, rund 37 Prozent mehr als im Januar 2021. Auch der Handel war mit 160 Verfahren stark betroffen.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Bericht: Koalition erzielt Kompromiss im Streit um Zuckersteuer

Im monatelangen Streit über die Einführung einer Zuckersteuer hat sich die Regierungskoalition offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Freitag soll die Abgabe zum 1. Juli 2027 in Kraft treten und damit ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lenkte demnach zudem bei den umstrittenen Steuersätzen ein und verwarf Pläne für eine zusätzliche Steuerstufe.

Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien

Im Vergleich der beliebtesten Schönheitsoperationen führen Oberlidstraffungen die deutsche Statistik an. Wie die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) am Freitag zur Vorstellung einer aktuellen Patientenbefragung mitteilte, liegt der Eingriff am Auge in diesem Jahr mit 11,7 Prozent der Operationen kurz vor Behandlungen mit Botulinumtoxin (11,3 Prozent), auch unter dem Markennamen Botox bekannt.

"Bürokratiemonster": Getränkeindustrie fordert kompletten Stopp der Zuckersteuer

Die deutsche Getränkewirtschaft läuft weiter Sturm gegen die geplante Zuckersteuer und fordert einen kompletten Stopp des Vorhabens. Es drohe ein neues "Bürokratiemonster", warnten Verbände der Branche am Donnerstag. Zudem treibe die Steuer dem jüngsten Gesetzesentwurf zufolge die Preise weiter nach oben: "Für den klassischen Kasten Limonade oder Cola bedeutet das Mehrkosten von über fünf Euro."

Klage für bessere Luft: Bundesgericht befragt europäische Richter

Bei der Frage, ob das deutsche Luftreinhalteprogramm überarbeitet werden muss, soll der Europäische Gerichtshof (EuGH) mitreden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig legte den europäischen Richterinnen und Richtern am Mittwoch Fragen vor. Über die Klage der Deutschen Umwelthilfe wird damit erst später entschieden. (Az. 7 C 1.25)

Textgröße ändern: