Pallade Veneta - Zahl der Apotheken in Deutschland auf neuen Tiefstand gesunken

Zahl der Apotheken in Deutschland auf neuen Tiefstand gesunken


Zahl der Apotheken in Deutschland auf neuen Tiefstand gesunken
Zahl der Apotheken in Deutschland auf neuen Tiefstand gesunken / Foto: STEFANIE LOOS - AFP/Archiv

Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist auf einen neuen Tiefstand gesunken. Im ersten Halbjahr 2024 ging sie um 283 auf 17.288 Apotheken zurück, wie der Apothekerverband Abda am Freitag in Berlin mitteilte. Das entspricht einem Rückgang um 1,6 Prozent seit dem Jahreswechsel. Die Zahl der Haupt- und Einzelapotheken sank dabei nach Angaben des Verbands um 234, die Zahl der Filialen nahm um 49 ab.

Textgröße ändern:

Im Vergleich zu den Vorjahren habe sich der Rückgang der Apothekenzahl in Deutschland zugleich weiter erneut beschleunigt, erklärte der Verband. So sei deren Zahl im ersten Halbjahr 2023 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 238 gesunken. Im ersten Halbjahr 2022 wurde ein Minus von 205 gemeldet.

Die Apothekendichte belief sich den Angaben zufolge im deutschlandweiten Schnitt auf 21 Apotheken pro hunderttausend Einwohner. In der gesamten Europäischen Union lag der Schnitt demnach dagegen deutlich höher bei 32.

Dabei sei der Rückgang nicht nur in ländlichen Regionen zu beobachten, hieß es. So liege etwa in Berlin die Apothekendichte mit 19 pro hunderttausend Einwohner deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die Zahlen wurden laut der Abda auf Grundlage von Meldungen der Landesapothekerkammern berechnet.

F.Amato--PV

Empfohlen

"Zusätzliche Belastung": Getränkehersteller gegen geplante Zuckersteuer

Mehr als 300 Unternehmen der Getränkewirtschaft in Deutschland haben sich in einem gemeinsamen offenen Brief gegen eine von der Regierung geplante Zuckersteuer ausgesprochen. Sie warnen darin vor der "zusätzlichen Belastung" für Unternehmen und für Verbraucher und argumentieren, für die Wirksamkeit einer solchen Steuer "fehlen die Belege". Außerdem habe die Branche auf Eigeninitiative den Zuckergehalt marktrelevanter Erfrischungsgetränke seit 2018 um rund 15 Prozent gesenkt.

Hausärzte werfen Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vor

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat der Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vorgeworfen. "Die Bundesregierung lässt die Praxen beim Hitzeschutz im Stich", sagte die Verbandsvorsitzende Nicola Buhlinger-Göpfarth den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Den jahrelangen Ankündigungen, man werde das Thema Hitzeschutz endlich priorisieren, sind keine Taten gefolgt."

Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken. Die dafür zuständigen Länder und Kommunen sollten besser unterstützt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf, dessen Inhalte AFP am Freitag in Berlin in Auszügen vorlagen. Darin ist unter anderem die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" geplant. Mehrere Verbände drängten auf eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer.

Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser

Angesichts anhaltend hoher Temperaturen hat der Ärzteverband Marburger Bund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser gefordert. "Die allermeisten Bereiche vom Krankenhaus sind nicht klimatisiert", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für den Operationsbereich und für die Radiologie. Nur ein Drittel der Häuser habe klimatisierte Patientenzimmer.

Textgröße ändern: