Pallade Veneta - König Salman von Saudi-Arabien bleibt vorerst im Krankenhaus

König Salman von Saudi-Arabien bleibt vorerst im Krankenhaus


König Salman von Saudi-Arabien bleibt vorerst im Krankenhaus
König Salman von Saudi-Arabien bleibt vorerst im Krankenhaus / Foto: BANDAR AL-JALOUD - Saudi Royal Palace/AFP

Saudi-Arabiens König Salman bleibt nach einer Reihe medizinischer Untersuchungen vorerst im Krankenhaus. Bei dem 86-Jährigen sei unter anderem eine Darmspiegelung vorgenommen worden, deren Ergebnis "einwandfrei" gewesen sei, berichteten Staatsmedien am Sonntag. Um sich zu erholen, bleibe der Monarch vorerst im König-Faisal-Krankenhaus in Dschidda, in das er laut einer Erklärung des Königspalastes am Samstag gebracht worden war, um eine Reihe "medizinischer Untersuchungen" vorzunehmen.

Textgröße ändern:

Das Königshaus äußert sich in der Regel nur selten zum Gesundheitszustand des Staatsoberhauptes. Im Jahr 2020 unterzog sich König Salman einer Operation zur Entfernung seiner Gallenblase. Zuletzt war er im März für "erfolgreiche medizinische Tests" und zum Austausch der Batterie seines Herzschrittmachers in Behandlung gewesen, wie staatliche Medien berichteten.

Salman steht seit 2015 an der Spitze des Königshauses. 2017 wies Riad Berichte und zunehmende Spekulationen zurück, dass der König zugunsten seines Sohnes Mohammed bin Salman abdanken wolle. Der Kronprinz gilt bereits als De-facto-Herrscher des ölreichen Landes.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Hausärzte werfen Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vor

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat der Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vorgeworfen. "Die Bundesregierung lässt die Praxen beim Hitzeschutz im Stich", sagte die Verbandsvorsitzende Nicola Buhlinger-Göpfarth den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Den jahrelangen Ankündigungen, man werde das Thema Hitzeschutz endlich priorisieren, sind keine Taten gefolgt."

Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken. Die dafür zuständigen Länder und Kommunen sollten besser unterstützt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf, dessen Inhalte AFP am Freitag in Berlin in Auszügen vorlagen. Darin ist unter anderem die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" geplant. Mehrere Verbände drängten auf eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer.

Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser

Angesichts anhaltend hoher Temperaturen hat der Ärzteverband Marburger Bund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser gefordert. "Die allermeisten Bereiche vom Krankenhaus sind nicht klimatisiert", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für den Operationsbereich und für die Radiologie. Nur ein Drittel der Häuser habe klimatisierte Patientenzimmer.

Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende

Rednerinnen und Redner unterschiedlicher Fraktionen haben am Donnerstag im Bundestag für die Einführung der so genannten Widerspruchslösung bei der Organspende geworben. Viele Menschen sterben, "weil das rettende Organ fehlt", sagte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann in der Orientierungsdebatte im Parlament. Sie betonte, auch bei der Widerspruchslösung bleibe "das Recht auf Selbstbestimmung unangetastet".

Textgröße ändern: