Pallade Veneta - Nordkoreas Machthaber bei Beisetzung von hohem Militär unter den Sargträgern

Nordkoreas Machthaber bei Beisetzung von hohem Militär unter den Sargträgern


Nordkoreas Machthaber bei Beisetzung von hohem Militär unter den Sargträgern
Nordkoreas Machthaber bei Beisetzung von hohem Militär unter den Sargträgern / Foto: STR - KCNA VIA KNS/AFP

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat bei einem Staatsbegräbnis für einen hochrangigen Militär den Sarg mitgetragen. Wie nordkoreanische Staatsmedien am Montag berichteten, trug Kim bei der Zeremonie für Marschall Hyon Chol Hae den Sarg zusammen mit anderen Regierungsvertretern. Von der Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichte Bilder zeigten auch, dass Kim als einziger der Sargträger keine Atemschutzmaske anhatte.

Textgröße ändern:

Das international weitgehend isolierte Nordkorea hat mit einem Ausbruch des Coronavirus zu kämpfen. Am vergangenen Wochenende meldete KCNA jedoch, der Ausbruch sei inzwischen unter Kontrolle und die Todesfälle gingen "Tag für Tag stark zurück". Dies wird jedoch von unabhängigen Experten angezweifelt.

Kim hatte sich demonstrativ an die Spitze der Bemühungen zur Eindämmung des Virus gestellt. Er ordnete landesweite Lockdowns an und befahl dem Militär, das marode Gesundheitssystem zu unterstützen.

Am Montag meldete KCNA 167.650 Fälle von "Fieber" im Land - ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den 390.000 Fällen eine Woche davor.

Der verstorbene Hyon Chol Hae soll einst der Mentor von Kim Jong Un gewesen sein und diesen vor dem Tod von dessen Vater Kim Jong Il auf die Übernahme der Macht vorbereitet haben.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Bundestag macht Weg frei für leichtere "Überkreuz"-Nierenspenden

Nierenspenden durch lebende Personen sollen künftig leichter möglich sein. Der Bundestag beschloss am Donnerstag eine Gesetzesänderung, wonach Lebendspenden von Nieren hierzulande künftig auch zwischen zwei unterschiedlichen Paaren "überkreuz" im Regelfall zugelassen werden. Dies soll den Kreis möglicher Organspenderinnen und -spender erheblich vergrößern.

GKV-Finanzen: Kassen fordern "entschlossenes politisches Handeln"

Vor dem Hintergrund von Milliardendefiziten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben die Kassen "entschlossenes politisches Handeln" gefordert. "Bringen Sie noch vor dem Sommer ein Gesetz auf den Weg, damit die Maßnahmen spätestens im Jahr 2027 greifen", appellierte der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbands am Donnerstag an die Politik. "Weitere Beitragssatzerhöhungen sind für die Beitragszahlenden nicht mehr tragbar und wären zudem Gift für die Wirtschaft!"

Klingbeil-Rede bringt Bewegung in Reformdebatten von Union und SPD

In die Reformdebatten von Union und SPD kommt zunehmend Bewegung. Nach der Grundsatzrede von SPD-Chef Lars Klingbeil ist die Debatte darüber voll entbrannt, wie Belastungen durch Entlastungen an anderer Stelle ausgeglichen werden könnten und umgekehrt. Kritik kommt parteiübergreifend an Überlegungen für eine Anhebung der Mehrwertsteuer.

Bundesgerichtshof verbietet Werbung für Behandlung mit medizinischem Cannabis

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Werbung für Behandlungen mit medizinischem Cannabis verboten. Es handelt sich um einen Verstoß gegen das Heilmittelwerberecht, wie der BGH am Donnerstag in Karlsruhe entschied. Demnach besteht die Gefahr, dass Patienten bei Arztbesuchen auf ein Cannabis-Rezept drängen. (Az. I ZR 74/25)

Textgröße ändern: