Pallade Veneta - Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche

Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche


Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche
Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche / Foto: Gabriel BOUYS - AFP

In der Slowakei sind mehrere Fälle der hochansteckenden Tierkrankheit Maul- und Klauenseuche (MKS) bestätigt worden. Der Erreger sei bei Kühen auf drei Höfen im Süden des Landes nahe der ungarischen Grenze nachgewiesen worden, sagte Landwirtschaftsminister Richard Takac am Freitag. In Ungarn waren vor zwei Wochen erste Fälle der Tierseuche festgestellt worden. In beiden Ländern handelt es sich um den ersten MKS-Ausbruch seit 50 Jahren.

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Takac sprach von einem "sehr ernsten und sehr großem Problem". Die Symptome traten demnach erstmals am Dienstag auf. Die drei betroffenen Höfe haben jeweils 600 bis 1000 Kälber und Milchkühe. Ein Sprecher für zwei der betroffenen Betriebe kündigte die Tötung aller Tiere an und sprach von einem "Desaster für die Landwirtschaft".

MKS ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren, also Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen. Auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich. Allerdings können sie das Virus übertragen. Für die Landwirtschaft bedeutet ein Ausbruch der MKS massive wirtschaftliche Einbußen.

In Deutschland war MKS Anfang Januar bei drei Wasserbüffeln in Brandenburg festgestellt worden. In mehreren verbundenen Betrieben wurden daraufhin Tiere gekeult, es wurden Transportverbote verhängt und eine Sperrzone eingerichtet. Weitere Fälle traten nicht auf, seit vergangenem Mittwoch gilt Deutschland wieder offiziell als MKS-frei.

H.Ercolani--PV

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