Pallade Veneta - Krankenkasse KKH: Zahl der Heuschnupfen-Diagnosen bleibt konstant hoch

Krankenkasse KKH: Zahl der Heuschnupfen-Diagnosen bleibt konstant hoch


Krankenkasse KKH: Zahl der Heuschnupfen-Diagnosen bleibt konstant hoch
Krankenkasse KKH: Zahl der Heuschnupfen-Diagnosen bleibt konstant hoch / Foto: Philippe HUGUEN - AFP/Archiv

Die Zahl der Heuschnupfendiagnosen bleibt nach einer Analyse der Kaufmännischen Krankenkasse konstant hoch. Im Jahr 2023 diagnostizierten Ärzte bundesweit bei rund jedem 18. KKH-versicherten Menschen einen pollenbedingten Heuschnupfen, wie die Kasse am Donnerstag in Hannover mitteilte. Zehn Jahre zuvor war etwa jeder 19. Mensch betroffen.

Textgröße ändern:

Die meisten Allergikerinnen und Allergiker verzeichnete die KKH in den Altersgruppen der 15- bis 19-Jährigen sowie der 50- bis 59-Jährigen. In diesen Gruppen litt demnach 2023 jede oder jeder 15. an Heuschnupfen. Einen vergleichsweise großen Anstieg im Zehn-Jahres-Abstand zwischen 2013 und 2023 gab es demnach mit 54 Prozent bei den 80- bis 84-Jährigen. Mögliche Ursachen dafür nannte die Kasse nicht.

Viele Allergiker sind inzwischen ganzjährig von Heuschnupfen geplagt. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge beginnt die Pollensaison oft schon im Januar oder Februar, in sehr milden Wintern sogar schon im Dezember.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Anhaltende Wärme macht Deutschland zu schaffen - Zahl der Hitzetoten weiter gestiegen

Die anhaltende Hitze macht Mensch und Natur in Deutschland weiter zu schaffen. Während das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag eine erneute Zunahme der Hitzetoten meldete, kämpfte die Feuerwehr vielerorts weiterhin gegen Wald- und Flächenbrände. Der Deutsche Tierschutzbund schlug Alarm und warnte vor Gefahren für Wildtiere durch ausgetrocknete Wasserstellen. Linderung ist zunächst nicht in Sicht: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) werden weiter teils ungewöhnlich hohe Temperaturen erwartet.

Mangel an Pflegeplätzen: Verband fordert "pflegepolitische Wende"

Angesichts drastisch gestiegener Eigenanteile und fehlender Pflegeplätze sieht der Arbeitgeberverband Pflege dringenden Handlungsbedarf. "Wir brauchen eine pflegepolitische Wende, sonst wird die Pflegekrise zur Gesellschaftskrise", erklärte Verbandspräsident Thomas Greiner am Donnerstag. "Pflege muss wieder günstiger werden, die Eigenanteile müssen runter und wir brauchen Pflegeplätze, Pflegeplätze, Pflegeplätze."

Barmer-Umfrage: Fast jeder Fünfte verschweigt etwas beim Arzt

Viele Menschen in Deutschland trauen sich einer Umfrage zufolge oft nicht, offen mit ihrem Arzt zu sprechen. 18 Prozent der befragten Erwachsenen gaben an, beim Arztbesuch schon einmal Probleme aus Scham, Peinlichkeit oder Misstrauen verschwiegen zu haben, wie aus einer Umfrage der Krankenkasse Barmer laut Mitteilung vom Mittwoch hervorging. Demnach sind besonders Frauen und jüngere Menschen betroffen.

Bereits mehr als 2000 Tote durch Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mehr als 2000 gestiegen. Von den 4381 bestätigten Infektionsfällen seien 2011 tödlich ausgegangen, teilten die kongolesischen Behörden am Dienstag mit. Damit nähert sich die Opferzahl derjenigen des bislang schwersten Ebola-Ausbruchs im Land, bei dem in den Jahren 2018 bis 2020 fast 2300 Infizierte gestorben waren.

Textgröße ändern: