Pallade Veneta - SPD-Chef Klingbeil ist nach überstandener Krebserkrankung "gelassener"

SPD-Chef Klingbeil ist nach überstandener Krebserkrankung "gelassener"


SPD-Chef Klingbeil ist nach überstandener Krebserkrankung "gelassener"
SPD-Chef Klingbeil ist nach überstandener Krebserkrankung "gelassener" / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Eine überstandene Krebserkrankung vor mehr als zehn Jahren prägt SPD-Chef Lars Klingbeil nach eigener Aussage noch bis heute. "Ich glaube, dass man ein Stück weit gelassener an Sachen rangeht", sagte er im Podcast "Alles gesagt?" der Wochenzeitung "Die Zeit" nach Angaben vom Freitag. Dies sei ein Grund für die ruhige Art, die ihm oft nachgesagt werde. "Man blickt schon anders auf das Leben, wenn man einmal kurz vor der Klippe stand", sagte Klingbeil.

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Der heute 47-Jährige äußerte sich demnach erstmals öffentlich zu der Diagnose aus dem Jahr 2014. Damals sei bei ihm Zungenkrebs festgestellt worden, nachdem er selbst die Krankheit bemerkt und ärztliche Hilfe gesucht habe. "Zungenkrebs hat sehr wenig Chancen auf eine Heilung", sagte der SPD-Vorsitzende. Dass er erfolgreich behandelt werden konnte, sei ein "sehr großes Glück" gewesen. Seither habe er keinen Rückfall erlitten und gelte als geheilt.

Klingbeil war nach eigener Aussage jahrelang starker Raucher. Angefangen habe er etwa mit 25 Jahren - "ziemlich bescheuert also", sagte Klingbeil. Zwischenzeitlich habe sein Konsum "bei 40 Zigaretten am Tag" gelegen. Mittlerweile sei er seit elf Jahren rauchfrei.

Klingbeil hatte den Parteivorsitz im Dezember 2021 übernommen. Zuvor war er seit 2017 Generalsekretär. Gemeinsam mit Co-Parteichefin Saskia Esken und den Vorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, verhandelte er nach der Bundestagswahl den Koalitionsvertrag von Union und SPD aus. Im künftigen schwarz-roten Kabinett gilt er als möglicher Vizekanzler und Finanzminister.

O.Mucciarone--PV

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