Pallade Veneta - Nach tödlichem Krankenhausbrand in Hamburg: Verdächtiger Patient in Psychiatrie

Nach tödlichem Krankenhausbrand in Hamburg: Verdächtiger Patient in Psychiatrie


Nach tödlichem Krankenhausbrand in Hamburg: Verdächtiger Patient in Psychiatrie
Nach tödlichem Krankenhausbrand in Hamburg: Verdächtiger Patient in Psychiatrie / Foto: Fabian HOEFIG - NEWS5/AFP/Archiv

Nach dem Brand mit mehreren Toten in einem Krankenhaus in Hamburg ist der tatverdächtige 72-jährige Patient am Montag vorläufig in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Ein Richter erließ einen Unterbringungsbeschluss wegen des Verdachts einer Brandstiftung mit Todesfolge, wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte. Die Beamten prüften demnach parallel, ob ein vierter Todesfall auf das Feuer zurückzuführen war.

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Demnach starb eine in dem Krankenhaus oberhalb der brandbetroffenen Station untergebrachte 72-jährige Patientin am Sonntag. Es war aber noch unklar, ob ihr Tod auf Brandeinwirkung zurückzuführen war. Ermittlungen dazu liefen. Bei dem mutmaßlich von dem 72-Jährigen gelegten Feuer waren in der Nacht zum Sonntag drei Patienten im Alter von 84 bis 87 Jahren ums Leben gekommen.

Durch den Brand in einem Zimmer einer geriatrischen Station mit überwiegend älteren Patienten waren außerdem dutzende Menschen verletzt worden. Die genaue Zahl stand nach Polizeiangaben vom Montag weiterhin nicht fest - unter anderem weil Betroffene sich teils erst später mit Symptomen in Behandlung begaben. Polizei und Feuerwehr hatten am Sonntag eine Spanne von 34 bis 55 Verletzten durch das Feuer in einer kirchlichen Klinik im Stadtteil Hohenfelde genannt.

Der verdächtige Patient wurde bereits am Sonntag in dem Krankenhaus vorläufig festgenommen. Zeugenaussagen hatten ihn laut Polizei in den Fokus der Ermittlungen rücken lassen. Nähere Angaben zu dem Mann, seinem psychischen Zustand und möglichen Tathintergründen machten die Ermittler am Montag nicht.

O.Pileggi--PV

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