Pallade Veneta - Drogenbeauftragter Streeck will eng mit Bundesministerien zusammenarbeiten

Drogenbeauftragter Streeck will eng mit Bundesministerien zusammenarbeiten


Drogenbeauftragter Streeck will eng mit Bundesministerien zusammenarbeiten
Drogenbeauftragter Streeck will eng mit Bundesministerien zusammenarbeiten / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Der neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung sucht zur Bekämpfung des Phänomens Digitalsucht bei Minderjährigen den Schulterschluss mit den zuständigen Bundesministerien. Da müsse mit dem Bildungsministerium und dem Gesundheitsministerium eng zusammengearbeitet werden, "dass wir hier gute Lösungen finden", sagte der Virologe Hendrik Streeck (CDU) am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Er bezog sich damit auf Karin Prien (CDU), Ministerin unter anderem für Bildung und Jugend, sowie auf Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU).

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Er sehe sich dabei auch als "Vermittler zwischen den verschiedenen Ministerien", sagte Streeck, der vergangene Woche vom Kabinett auf Vorschlag von Warken ernannt worden war. Er finde es "unheimlich erfüllend, die verschiedenen Gruppen, die verschiedenen Länderinteressen auch zu berücksichtigen".

Von Verboten, etwa von Handys an Schulen, halte er hingegen nichts, sagte Streeck mit Blick auf die Bekämpfung von Digitalsucht. Es gehe eher um Aufklärung und die Vermittlung von Gesundheitskompetenz: "Fast jedes vierte Kind in Deutschland kann mit Social Media, anderen Medien nicht gut umgehen." Diese Medien machten auch Spaß und seien wichtig für die spätere Arbeit, aber es sei wichtig zu lernen, wann es zu viel sei.

D.Vanacore--PV

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