Pallade Veneta - Krankenkasse warnt: Knapp die Hälfte der Deutschen trinkt bei Hitze zu wenig

Krankenkasse warnt: Knapp die Hälfte der Deutschen trinkt bei Hitze zu wenig


Krankenkasse warnt: Knapp die Hälfte der Deutschen trinkt bei Hitze zu wenig
Krankenkasse warnt: Knapp die Hälfte der Deutschen trinkt bei Hitze zu wenig / Foto: Martin LELIEVRE - AFP

Knapp die Hälfte der Deutschen trinkt nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) an heißen Tagen zu wenig. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK hervor, die am Mittwoch in Hamburg vor dem Hintergrund der aktuellen Hitzewelle in Deutschland und Europa veröffentlicht wurde. Demnach gaben 46 Prozent der Befragten an, an heißen Tagen weniger als zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Textgröße ändern:

Besonders älteren Menschen scheint es der Untersuchung zufolge schwer zu fallen, die empfohlenen zwei bis drei Liter zu sich zu nehmen. So gaben 62 Prozent der Menschen über 60 Jahre an, an Hitzetagen weniger als zwei Liter zu trinken. Bei den 40- bis 59-Jährigen waren es nur 39 Prozent, bei den 18- bis 39-Jährigen nur 35 Prozent.

"Eine pauschale Trinkmenge für heiße Tage gibt es nicht", erklärte Ute Erdenberger, Leiterin des TK-Gesundheitsmanagements. Der Bedarf hänge von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel körperlicher Belastung, Alter oder Vorerkrankungen. "Als Faustregel empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung alle ein bis zwei Stunden ein Glas Wasser, auch wenn man noch nicht durstig ist. Denn das Durstgefühl tritt erst ein, wenn bereits zu viel Flüssigkeit verloren wurde."

Lieblingsgetränk der meisten Deutschen bei starker Hitze ist der Studie zufolge mit 94 Prozent Leitungswasser oder Mineralwasser. Doch auch Kaffee (51 Prozent) und Tee (39 Prozent) sind demnach beliebt, gefolgt von Fruchtsaft oder Fruchtschorlen (36 Prozent) sowie Bier ohne Alkohol (24 Prozent) und mit Alkohol (21 Prozent).

"Ideale Durstlöscher - nicht nur bei Hitze - sind Leitungswasser, Mineralwasser, ungezuckerte Tees sowie verdünnte Saftschorlen", betonte Erdenberger. Zuckerhaltige Getränke erhöhten das Risiko für Übergewicht und Diabetes Typ 2. Für Abbau von Alkohol im Blut benötige der Körper sogar noch mehr Flüssigkeit.

Für die repräsentative Studie wurden bundesweit 1001 Menschen ab 18 Jahren befragt. Die telefonische Umfrage fand im Juli 2025 statt.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente

US-Präsident Donald Trump hat den Start eines nach ihm benannten Verkaufsportals für vergünstigte Medikamente bekannt gegeben. Auf der Website "TrumpRx" seien "Dutzende der am häufigsten verwendeten verschreibungspflichtigen Medikamente für alle Verbraucher mit drastischen Rabatten erhältlich", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des Regierungsportals im Weißen Haus. Trump versucht angesichts einer drohenden Niederlage seiner Republikaner bei den Zwischenwahlen im November, die Wut der US-Wähler über hohe Lebenshaltungskosten zu adressieren.

Krankenhäuser hoffen auf Wiedereinführung des Zivildienstes

Im Fall einer Wiedereinführung des Zivildienstes in Deutschland sind die Krankenhäuser in hohem Maße bereit, Zivi-Stellen zu schaffen. Fast alle Kliniken, die früher Zivis beschäftigten, wären nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) bereit, wieder ein vergleichbares Stellenangebot zu schaffen, wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Apothekerverband: Arzneimittelausgaben 2025 deutlich gestiegen

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 2025 habe es bei den Arzneimitteln ohne Impfstoffe erwartungsgemäß einen Anstieg um 4,9 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro gegeben, teilte der DAV am Donnerstag unter Berufung auf Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren in Berlin mit.

Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach

Während im Nordosten Frost und Schnee die Pollen noch in Schach halten, hat vor allem im Südwesten und Westen aufgrund milderer Temperaturen die Pollensaison bereits begonnen. Dort schreitet die Blüte der Flühblüher langsam voran, wie der Polleninformationsdienst (PID) in Berlin am Mittwochabend mitteilte.

Textgröße ändern: