Pallade Veneta - Studie: Vier Prozent der Deutschen ernähren sich vegetarisch - ein Prozent vegan

Studie: Vier Prozent der Deutschen ernähren sich vegetarisch - ein Prozent vegan


Studie: Vier Prozent der Deutschen ernähren sich vegetarisch - ein Prozent vegan
Studie: Vier Prozent der Deutschen ernähren sich vegetarisch - ein Prozent vegan / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Rund vier Prozent der Menschen in Deutschland ernähren sich nach eigenen Angaben vegetarisch und essen weder Fleisch noch Fisch. Etwa ein Prozent lebt vegan und verzichtet damit auch auf andere tierische Produkte wie Milch und Eier, wie das Max Rubner-Institut in Karlsruhe am Wochenende mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Daten stammen aus dem Nationalen Ernährungsmonitoring (nemo), für den zwischen September und November 2024 mehr als 3000 Bundesbürger und Bundesbürgerinnen im Alter von 18 bis 80 Jahren zu ihren Ernährungs- und Verzehrgewohnheiten befragt wurden.

Zwei Drittel der Befragten gaben demnach eine Mischkost aus pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln an. Gut ein Viertel bezeichnete sich als Flexitarier, dass heißt, sie würden damit höchstens zweimal pro Woche Fleisch auf dem Speiseplan haben.

Ihren Ernährungsstil halten die Menschen schon unterschiedlich lange durch. Etwa 80 Prozent derjenige, die auf Mischkost setzen, ernähren sich auf diese Weise nach eigenen Angaben seit mindestens zehn Jahren. Dagegen leben nur rund 20 Prozent der Veganerinnen und Veganer nach eigenen Angaben schon seit mindestens einem Jahrzehnt ohne tierische Lebensmittel.

Wie aus der Studie des Max Rubner-Instituts - dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel - weiter hervorgeht, bewertet fast die Hälfte der Befragten die eigene Ernährungsweise als sehr oder eher gesund. Zwölf Prozent schätzten sie als eher nicht oder überhaupt nicht gesund ein. Diese Menschen gaben häufig an, dass sie zu wenig Obst und Gemüse, aber viel Fleisch, Fertigprodukte und Süßes essen.

Obst und Gemüse werden nach eigenen Angaben nur von rund einem Drittel (35 Prozent) aller Befragten täglich verzehrt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Trump gibt Rücktritt des Chefs der US-Arzneimittelbehörde bekannt

US-Präsident Donald Trump hat den Abgang des Chefs der US-Arzneimittelbehörde FDA, Marty Makary, bekanntgegeben. "Marty ist ein großartiger Kerl, aber er wird seinen Weg gehen und ein gutes Leben führen", sagte Trump am Dienstag vor Journalisten auf die Frage, ob er den FDA-Chef entlassen habe. Später veröffentlichte der Präsident auf seiner Plattform Truth Social eine angebliche Textnachricht Makarys, in der dieser seinen Rücktritt anbot.

Prozess um eigenmächtige Coronaimpfung: Freispruch für Unternehmer in Lübeck

Rund viereinhalb Jahre nach einer eigenmächtigen Coronaimpfaktion mit einem nicht zugelassenen Medikament am Lübecker Flughafen ist ein Unternehmer in einem Berufungsprozess freigesprochen worden. Das Landgericht Lübeck sah nach Angaben eines Sprechers am Dienstag vor dem Hintergrund einer komplizierten Rechtslage keine strafbaren Handlungen. Es hob daher ein erstinstanzliches Urteil des Lübecker Amtsgerichts auf, das den Angeklagten 2024 zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro verurteilt hatte.

Hantavirus auf der "Hondius": WHO-Chef gibt nach Evakuierung noch keine Entwarnung

Nach der Evakuierung der letzten Passagiere vom Kreuzfahrtschiff "Hondius" kann von Entwarnung vorerst keine Rede sein. Während die in ihren Heimatregionen unter Quarantäne gestellten betroffenen vier Deutschen am Dienstag symptomfrei waren, litt ein nach seiner Heimkehr positiv auf das Hantavirus getesteter Spanier unter Fieber und Atemwegsproblemen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte in Madrid, der Kampf gegen den Virus-Ausbruch sei "noch nicht vorbei". Er mahnte die mehr als 20 betroffenen Länder, die WHO-Empfehlungen zur Eindämmung des potenziell tödlichen Virus umzusetzen.

Warken hält an Verabschiedung von Krankenversicherungs-Reform bis zur Sommerpause fest

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hält an der Verabschiedung der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) noch vor der parlamentarischen Sommerpause fest. Der Handlungsdruck sei groß, sagte Warken am Dienstag beim Deutschen Ärztetag in Hannover. Denn die für 2027 erwartete Finanzlücke in der GKV von rund 15 Milliarden Euro müsse noch in diesem Jahr geschlossen werden. Deswegen "verfolgen wir auch weiter das Ziel, das Gesetz noch vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag abzuschließen".

Textgröße ändern: