Pallade Veneta - Techniker Krankenkasse: So viele verschriebene Medikamente wie noch nie

Techniker Krankenkasse: So viele verschriebene Medikamente wie noch nie


Techniker Krankenkasse: So viele verschriebene Medikamente wie noch nie
Techniker Krankenkasse: So viele verschriebene Medikamente wie noch nie / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr haben Erwerbstätige laut einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) so viele Medikamente verschrieben bekommen wie noch nie. Versicherte der TK lösten 2024 Rezepte für rund 33 Millionen Präparate mit fast 1,9 Milliarden Tagesdosen bei den Apotheken ein, wie die Krankenkasse am Dienstag mitteilte. Im Schnitt bekam jeder Erwerbstätige 285 Tagesdosen verschrieben.

Textgröße ändern:

Das Verordnungsvolumen stieg innerhalb eines Jahres um rund 3,4 Prozent an. Am häufigsten wurden mit rund 108 Tagesdosen pro Erwerbstätigen Herz-Kreislauf-Medikamente verschrieben wie etwa Blutdrucksenker. Dahinter folgen Medikamente gegen Magen-/Darmbeschwerden mit rund 37 Tagesdosen. Arzneimittel für das Nervensystem wurden mit rund 31 Tagesdosen verschrieben, darunter fallen etwa Antidepressiva.

Auf Länderebene gab es teils große Unterschiede. Die meisten Medikamente wurden Erwerbstätigen mit 327 Tagesdosen in Sachsen-Anhalt verschrieben. Dahinter folgt das Saarland mit 322 Tagesdosen. Schlusslichter waren Baden-Württemberg mit 252 Tagesdosen sowie Bayern und Berlin mit jeweils 257 Tagesdosen.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

Textgröße ändern: