Pallade Veneta - Weltbank bringt Fonds für Bekämpfung von Pandemien auf den Weg

Weltbank bringt Fonds für Bekämpfung von Pandemien auf den Weg


Weltbank bringt Fonds für Bekämpfung von Pandemien auf den Weg
Weltbank bringt Fonds für Bekämpfung von Pandemien auf den Weg / Foto: LUCA SOLA - AFP/Archiv

Die Weltbank hat einen Fonds für eine stärkere Bekämpfung von Pandemien auf den Weg gebracht. Der Fonds unterstütze Prävention, Vorbereitungen und Gegenmaßnahmen zur Abwendung oder Eindämmung von Pandemien, teilte die Weltbank am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit. "Die verheerenden menschlichen, wirtschaftlichen und sozialen Kosten von Covid-19 haben die dringende Notwendigkeit koordinierter Maßnahmen deutlich gemacht, um stärkere Gesundheitssysteme aufzubauen und zusätzliche Ressourcen zu mobilisieren", hieß es weiter.

Textgröße ändern:

Der neue Fonds soll nach Angaben der Weltbank seine Arbeit im Laufe des Jahres aufnehmen. Er wurde unter der Führung der USA, Italiens und Indonesiens im Rahmen ihrer Präsidentschaften der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) entwickelt und erhielt bereits Finanzzusagen in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar (956,8 Millionen Euro).

Weltbank-Präsident David Malpas hob hervor, seine Institution sei "der größte Geldgeber" für die Pandemie-Prävention und -Bekämpfung in mehr als hundert Entwicklungsländern. An dem neuen Fonds beteiligt sich auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihrer Expertise, wie WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus mitteilte.

US-Präsident Joe Biden unterstrich den dringenden Handlungsbedarf. Allein in den USA seien mehr als eine Million Menschen an Covid-19 gestorben, im Rest der Welt habe es Millionen weitere Opfer gegeben, erklärte er. "Wenn es um die Vorbereitungen auf die nächste Pandemie geht, sind die Kosten bei Nichtstun größer als die Kosten von Maßnahmen", hob Biden hervor.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

GKV-Chef kritisiert Benachteiligung gesetzlich Versicherter bei Arztterminen

Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt, hat gefordert, gesetzlich Versicherte bei der Vergabe von Arztterminen besserzustellen. Die 75 Millionen gesetzlich Versicherten finanzierten den allergrößten Teil der ärztlichen Honorare, sagte Blatt den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Trotzdem würden sie bei der Terminvergabe häufig gegenüber Privatpatienten benachteiligt. Das sei eine "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Textgröße ändern: