Pallade Veneta - Impfungen gegen Affenpocken sollen in Hotspot Berlin in kommender Woche beginnen

Impfungen gegen Affenpocken sollen in Hotspot Berlin in kommender Woche beginnen


Impfungen gegen Affenpocken sollen in Hotspot Berlin in kommender Woche beginnen
Impfungen gegen Affenpocken sollen in Hotspot Berlin in kommender Woche beginnen / Foto: Cynthia S. Goldsmith - Centers for Disease Control and Prevention/AFP/Archiv

Im Hotspot Berlin sollen in der kommenden Woche die Impfungen gegen die Affenpocken beginnen. Das Impfangebot richte sich zunächst nur an Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko oder der Gefahr für einen schweren Krankheitsverlauf, teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Freitag mit. Grund ist demnach die aktuell geringe Verfügbarkeit des Vakzins.

Textgröße ändern:

In Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium und anderen Bundesländern soll vorrangig in HIV-Schwerpunktpraxen geimpft werden. In der Hauptstadt beteiligen sich den Angaben zufolge 22 Praxen sowie die Spezialambulanzen mehrerer Kliniken an der Impfkampagne. Die Impfung ist kostenfrei. Die Entscheidung über eine Verabreichung des Stoffs liegt im Ermessen der Ärzte.

Bis zum Donnerstag zählte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales 905 Fälle von Affenpocken - und damit mehr als die Hälfte aller im Bundesgebiet erfassten Fälle. Das Robert-Koch-Institut meldete am Freitag insgesamt 1490 Infizierte aus allen 16 Ländern.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

Textgröße ändern: