Pallade Veneta - Warken dringt auf Verbesserung der Versorgung von Long-Covid-Patienten

Warken dringt auf Verbesserung der Versorgung von Long-Covid-Patienten


Warken dringt auf Verbesserung der Versorgung von Long-Covid-Patienten
Warken dringt auf Verbesserung der Versorgung von Long-Covid-Patienten / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) dringt auf Verbesserungen bei der Versorgung von Long-Covid-Patientinnen und -Patienten. "Das müssen wir parallel machen: Forschung, neue Arzneimittel auf den Markt bringen, die Krankheit besser verstehen lernen, aber auch die Versorgung verbessern", sagte Warken im ARD-"Morgenmagazin" am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Um ein echtes Medikament gegen Long Covid zu bekommen, brauche es zudem Grundlagenforschung, betonte Warken. Zugleich kündigte sie an, den Austausch mit Ärzteschaft und Forschung zu verstärken, um zu ermitteln, wo es konkret Verbesserungsbedarf gebe - sowohl in der Diagnose als auch bei der Versorgung der Menschen.

Auf die Frage, warum es bis heute kein zugelassenes Medikament gegen Long Covid - also die Langzeitfolgen von Erkrankungen mit dem Coronavirus - gibt, antwortete Warken: "Weil es natürlich zunächst darum geht, zu erforschen: Woher kommt diese Krankheit? Was macht sie aus?" Nun gehe es aber auch darum, "Medikamente schnell zu den Patientinnen und Patienten zu bringen", unterstrich Warken.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente

US-Präsident Donald Trump hat den Start eines nach ihm benannten Verkaufsportals für vergünstigte Medikamente bekannt gegeben. Auf der Website "TrumpRx" seien "Dutzende der am häufigsten verwendeten verschreibungspflichtigen Medikamente für alle Verbraucher mit drastischen Rabatten erhältlich", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des Regierungsportals im Weißen Haus. Trump versucht angesichts einer drohenden Niederlage seiner Republikaner bei den Zwischenwahlen im November, die Wut der US-Wähler über hohe Lebenshaltungskosten zu adressieren.

Krankenhäuser hoffen auf Wiedereinführung des Zivildienstes

Im Fall einer Wiedereinführung des Zivildienstes in Deutschland sind die Krankenhäuser in hohem Maße bereit, Zivi-Stellen zu schaffen. Fast alle Kliniken, die früher Zivis beschäftigten, wären nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) bereit, wieder ein vergleichbares Stellenangebot zu schaffen, wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Apothekerverband: Arzneimittelausgaben 2025 deutlich gestiegen

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 2025 habe es bei den Arzneimitteln ohne Impfstoffe erwartungsgemäß einen Anstieg um 4,9 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro gegeben, teilte der DAV am Donnerstag unter Berufung auf Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren in Berlin mit.

Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach

Während im Nordosten Frost und Schnee die Pollen noch in Schach halten, hat vor allem im Südwesten und Westen aufgrund milderer Temperaturen die Pollensaison bereits begonnen. Dort schreitet die Blüte der Flühblüher langsam voran, wie der Polleninformationsdienst (PID) in Berlin am Mittwochabend mitteilte.

Textgröße ändern: