Pallade Veneta - Lauterbach bringt Vorrang für Klinikpersonal bei PCR-Tests auf den Weg

Lauterbach bringt Vorrang für Klinikpersonal bei PCR-Tests auf den Weg


Lauterbach bringt Vorrang für Klinikpersonal bei PCR-Tests auf den Weg
Lauterbach bringt Vorrang für Klinikpersonal bei PCR-Tests auf den Weg

Wegen der vielen Corona-Neuinfektionen und knappen PCR-Tests sollen medizinische Labore in Kürze verpflichtet werden, Proben von Klinikpersonal und Risikopatienten vorrangig zu untersuchen. Dies geht aus einem Referentenentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Änderung der Corona-Testverordnung hervor, der am Freitag der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Er wurde nun den Ländern für eine abschließende Stellungnahme zugeleitet und soll demnächst in Kraft treten.

Textgröße ändern:

Durch die Anpassung der Testverordnung würden medizinische Labore verpflichtet, die Proben "von Beschäftigten in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, mobilen Pflegediensten und Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe vorrangig zu untersuchen", heißt es in dem Entwurf.

Dies gelte auch für besonders "vulnerable Personengruppen" wie Risikopatienten. Sie müssen der Verordnung zufolge allerdings nachweisen, dass sie nach "ärztlicher Einschätzung aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustands ein signifikant erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 haben".

Das Bundesgesundheitsministerium hat die obersten Landesgesundheitsbehörden in einem Schreiben aufgefordert, bis diesen Freitag Stellung zu der Vorlage zu nehmen. In Kraft treten soll die Verordnung voraussichtlich Mittwoch kommender Woche.

Die Spitzenvertreter von Bund und Ländern hatten sich Ende Januar bei ihren Corona-Beratungen auf die veränderte Teststrategie verständigt. Dies hatte unter anderem Kritik bei Lehrkräften und Vertretern pflegender Angehöriger ausgelöst, die sich übergangen fühlten.

Der Entwurf verweist nun auf "begrenzte PCR-Testkapazitäten" vor dem Hintergrund "einer drastischen Zunahme des Infektionsgeschehens durch die Omikron-Variante". Zur Aufrechterhaltung "eines funktionsfähigen Gesundheits- und Pflegewesens" sei deshalb eine vorrangige Prüfung bei den genannten Gruppen nötig.

C.Conti--PV

Empfohlen

Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente

US-Präsident Donald Trump hat den Start eines nach ihm benannten Verkaufsportals für vergünstigte Medikamente bekannt gegeben. Auf der Website "TrumpRx" seien "Dutzende der am häufigsten verwendeten verschreibungspflichtigen Medikamente für alle Verbraucher mit drastischen Rabatten erhältlich", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des Regierungsportals im Weißen Haus. Trump versucht angesichts einer drohenden Niederlage seiner Republikaner bei den Zwischenwahlen im November, die Wut der US-Wähler über hohe Lebenshaltungskosten zu adressieren.

Krankenhäuser hoffen auf Wiedereinführung des Zivildienstes

Im Fall einer Wiedereinführung des Zivildienstes in Deutschland sind die Krankenhäuser in hohem Maße bereit, Zivi-Stellen zu schaffen. Fast alle Kliniken, die früher Zivis beschäftigten, wären nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) bereit, wieder ein vergleichbares Stellenangebot zu schaffen, wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Apothekerverband: Arzneimittelausgaben 2025 deutlich gestiegen

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 2025 habe es bei den Arzneimitteln ohne Impfstoffe erwartungsgemäß einen Anstieg um 4,9 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro gegeben, teilte der DAV am Donnerstag unter Berufung auf Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren in Berlin mit.

Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach

Während im Nordosten Frost und Schnee die Pollen noch in Schach halten, hat vor allem im Südwesten und Westen aufgrund milderer Temperaturen die Pollensaison bereits begonnen. Dort schreitet die Blüte der Flühblüher langsam voran, wie der Polleninformationsdienst (PID) in Berlin am Mittwochabend mitteilte.

Textgröße ändern: