Pallade Veneta - Bericht: Unter vier Prozent der Versicherten nutzen elektronische Patientenakte

Bericht: Unter vier Prozent der Versicherten nutzen elektronische Patientenakte


Bericht: Unter vier Prozent der Versicherten nutzen elektronische Patientenakte
Bericht: Unter vier Prozent der Versicherten nutzen elektronische Patientenakte / Foto: Rolf Vennenbernd - POOL/AFP/Archiv

Nur ein Bruchteil der gesetzlich Krankenversicherten nutzt nach einer Medienumfrage aktiv die elektronische Patientenakte. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Mittwoch auf der Grundlage einer eigenen Befragung unter den großen Krankenkassen in Deutschland berichteten, betrug der Anteil der aktiven Nutzerinnen und Nutzer im Verhältnis zur Zahl der angelegten elektronischen Akten zuletzt 3,6 Prozent. Das war ein Punkt mehr als im Juli 2025.

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Die angefragten Krankenkassen decken dem RND zufolge zusammen deutlich über die Hälfte des Marktes ab. In der elektronischen Akte können die Versicherten etwa eigene Gesundheitsdaten einsehen, Dokumente hochladen oder die Zugriffsmöglichkeiten von Ärztinnen und Ärzten regeln. Sie wurde Anfang 2025 für alle angelegt, die nicht widersprochen haben. Seit Oktober gilt für Praxen und Kliniken eine Verpflichtung zur Befüllung der E-Akte mit relevanten Dokumenten.

Bei der größten deutschen Kasse, der Techniker Krankenkasse (TK), mit rund 11,5 Millionen angelegten elektronischen Akten nutzen diese aktuell rund 850.000 Versicherte aktiv, wie das RND mitteilte. Die Barmer hat demnach rund acht Millionen angelegte Akten und etwa 440.000 aktive Nutzerinnen und Nutzer. Bei der AOK mit rund 26 Millionen bestehenden E-Akten sind es rund 365.000 Versicherte.

S.Urciuoli--PV

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