Pallade Veneta - Wärmeres Wetter lässt Pollen fliegen: Allergiesaison in Deutschland startet durch

Wärmeres Wetter lässt Pollen fliegen: Allergiesaison in Deutschland startet durch


Wärmeres Wetter lässt Pollen fliegen: Allergiesaison in Deutschland startet durch
Wärmeres Wetter lässt Pollen fliegen: Allergiesaison in Deutschland startet durch / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Mit steigenden Temperaturen verschärft sich die Pollenbelastung in Deutschland. In den kommenden Tage stehe auch in der gesamten Nordhälfte die Hauptblüte der Hasel bevor, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichen Wochenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Auch die im Südwesten bereits laufende Erlenblüte werde sich nach Norden ausbreiten, die Belastung durch Pollen beider Arten werde hoch sein. "Die Pollensaison startet durch", warnte die Stiftung.

Textgröße ändern:

Auch die Blüte von Eibe, Pappel und Vertretern der Zypressengewächse beginnt nach Angaben der in Berlin ansässigen Organisation allmählich. Die Eibenblüte etwa habe an milderen Standorten im Süden sowie Westen ebenfalls bereits begonnen und werde sich demnächst weiter nach Norden ausbreiten. Durch Winddrift gelangten Eibenpollen ohnehin schon dorthin.

Pollen lösen bei betroffenen Allergikern den sogenannten Heuschnupfen aus. Die Belastung wird aufgrund der Temperaturdifferenz und damit verbundener Unterschiede in der Vegetationsentwicklung vorerst aber regional weiter ungleich verteilt sein. Den Experten zufolge ist die Konzentration in den milderen Gebieten, etwa entlang der Rheinachse, wesentlich höher. Möglich ist demnach auch, dass der Pollenflug zum Wochenende aufgrund der Wetterbedingungen regional zeitweise nachlässt.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Barmer-Umfrage: Fast jeder Fünfte verschweigt etwas beim Arzt

Viele Menschen in Deutschland trauen sich einer Umfrage zufolge oft nicht, offen mit ihrem Arzt zu sprechen. 18 Prozent der befragten Erwachsenen gaben an, beim Arztbesuch schon einmal Probleme aus Scham, Peinlichkeit oder Misstrauen verschwiegen zu haben, wie aus einer Umfrage der Krankenkasse Barmer laut Mitteilung vom Mittwoch hervorging. Demnach sind besonders Frauen und jüngere Menschen betroffen.

Bereits mehr als 2000 Tote durch Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mehr als 2000 gestiegen. Von den 4381 bestätigten Infektionsfällen seien 2011 tödlich ausgegangen, teilten die kongolesischen Behörden am Dienstag mit. Damit nähert sich die Opferzahl derjenigen des bislang schwersten Ebola-Ausbruchs im Land, bei dem in den Jahren 2018 bis 2020 fast 2300 Infizierte gestorben waren.

Essstörungen: Klinikbehandlungen von Mädchen binnen 20 Jahren verdoppelt

Die Zahl der wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelten Mädchen hat sich innerhalb von 20 Jahren mehr als verdoppelt. Kamen 2004 rund 2800 Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren aufgrund von Magersucht und ähnlichen Störungen in eine Klinik, stiegen die Fälle bis 2024 auf knapp 6000, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen

US-Präsident Donald Trump verstärkt sein Vorgehen gegen Impfungen: Er unterzeichnete am Montag im Weißen Haus ein Dekret mit neuen Impfempfehlungen. Darin wird unter anderem dazu aufgerufen, den Abstand zwischen Kindern verabreichten Impfungen zu vergrößern. Im Gegensatz zum Stand der medizinischen Forschung suggerierte Trump bei der Präsentation seines Dekrets zudem erneut mehrmals einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus.

Textgröße ändern: