Pallade Veneta - KKH: Vier Millionen leiden an wiederkehrenden Depressionen - starker Anstieg

KKH: Vier Millionen leiden an wiederkehrenden Depressionen - starker Anstieg


KKH: Vier Millionen leiden an wiederkehrenden Depressionen - starker Anstieg
KKH: Vier Millionen leiden an wiederkehrenden Depressionen - starker Anstieg / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Zahl der Menschen mit wiederkehrenden Depressionen ist nach einer Analyse der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) stark gestiegen. Mediziner diagnostizierten im Jahr 2024 bei rund 4,2 Millionen Menschen in Deutschland wiederholte Depressionen, wie eine am Montag in Hannover veröffentlichte Hochrechnung der Krankenkasse zeigt. Frauen seien dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer.

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Bundesweit erhöhte sich die Zahl solcher Fälle innerhalb von zehn Jahren von 34 auf 51 ambulante Diagnosen pro 1000 Versicherte, was einem Anstieg von fast 50 Prozent entspricht. Betroffene leiden demnach nicht nur in der dunklen Jahreszeit, sondern sind oftmals auch im Frühjahr unter anderen wegen der Umstellung des Hormonhaushalts antriebslos und ziehen sich zurück, während um sie herum die Frühlingsgefühle erwachen.

In der Altersgruppe der 18- bis 20-Jährigen verzeichnete die KKH im Zeitraum von 2014 bis 2024 sogar einen Anstieg der Fälle von wiederkehrenden Depressionen um gut 118 Prozent - von 15 auf 33 pro 1000 Versicherte. Die Daten zeigten, dass sich Depressionen "offenbar bei zunehmend mehr Patientinnen und Patienten manifestieren und zu langwierigen Leidenszeiten führen", erklärte KKH-Expertin Aileen Könitz.

Den im Bundesländervergleich größten Anstieg manifestierter Depressionen registrierte die Kasse zwischen 2014 und 2024 mit 75 Prozent in Sachsen-Anhalt. Dort leben allerdings gleichzeitig die wenigsten Betroffenen - 43 von 1000 im Jahr 2024. Den größten Anteil an Patienten ermittelte die Kasse in Baden-Württemberg mit 62 Fällen pro 1000 Versicherte, den deutschlandweit geringsten Zuwachs innerhalb von zehn Jahren mit 37 Prozent in Hamburg.

A.Rispoli--PV

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