Pallade Veneta - Lungenkrebs-Früherkennung: Ab April haben starke Raucher Anspruch auf Screening

Lungenkrebs-Früherkennung: Ab April haben starke Raucher Anspruch auf Screening


Lungenkrebs-Früherkennung: Ab April haben starke Raucher Anspruch auf Screening
Lungenkrebs-Früherkennung: Ab April haben starke Raucher Anspruch auf Screening / Foto: JOEL SAGET - AFP/Archiv

Von April an haben starke Raucherinnen und Raucher Anspruch auf eine jährliche Lungenkrebs-Früherkennung. Ziel sei es, Lungenkrebs möglichst früh zu erkennen, teilte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Krankenkassen, Ärzten und Krankenhäusern am Freitag in Berlin mit. Beschlossen hatte der G-BA das bereits im vergangenen Juni, allerdings müssen Raucherinnen und Raucher auf einen Screeningtermin noch warten.

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"Bis das neue Screening überall genutzt werden kann, ist noch etwas Geduld erforderlich", erklärte Bernhard van Treeck, unparteiisches Mitglied des G-BA. So brauchen Mediziner, die bei den Versicherten die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Früherkennung prüfen und an eine radiologische Praxis überweisen dürfen, eine besondere Fortbildung. Auch Radiologinnen und Radiologen selbst benötigen demnach neben einer Fortbildung die Genehmigung einer Kassenärztlichen Vereinigung.

Starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre geraucht haben, noch rauchen oder ihren Zigarettenkonsum vor weniger als zehn Jahren beendet haben, können dann alle zwölf Monate eine Untersuchung der Lunge durch eine sogenannte Niedrigdosis-Computertomographie vornehmen lassen.

Der Umfang des Tabakkonsums muss demnach rechnerisch mindestens 15 sogenannte Packungsjahre ergeben. Beispielsweise entspricht das Rauchen von 20 Zigaretten pro Tag über ein Jahr lang einem Packungsjahr. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 58.000 Menschen an Lungenkrebs, meistens verursacht durch langjähriges und starkes Rauchen von Zigaretten. Rund 45.000 starben im Jahr 2023 daran.

L.Barone--PV

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