Pallade Veneta - AOK: Leichter Rückgang bei Krankheitstagen - Anstieg bei Langzeiterkrankungen

AOK: Leichter Rückgang bei Krankheitstagen - Anstieg bei Langzeiterkrankungen


AOK: Leichter Rückgang bei Krankheitstagen - Anstieg bei Langzeiterkrankungen
AOK: Leichter Rückgang bei Krankheitstagen - Anstieg bei Langzeiterkrankungen / Foto: Charly TRIBALLEAU - AFP/Archiv

Die Fehlzeiten aufgrund von Erkrankungen sind bei AOK-versicherten Beschäftigten im vergangenen Jahr leicht gesunken. Im Schnitt fielen Beschäftigte 23,3 Tage krankheitsbedingt aus, was etwas unter dem Niveau des Vorjahres mit 23,9 Krankheitstagen lag, wie eine am Montag in Berlin veröffentlichte Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) zeigt.

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Zugleich waren Beschäftigte 2025 etwa einen Tag weniger krank gemeldet als im Jahr 2022 mit einem bisherigen Höchststand von 24,5 Fehltagen. Die Kasse begründete das nach wie vor hohe Niveau der Fehlzeiten seit 2022 einmal mehr mit der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Dies habe dazu geführt, dass insbesondere kurzzeitige Erkrankungen vollständiger erfasst würden.

Alle Krankschreibungen werden seitdem automatisch von den Arztpraxen an die Krankenkassen geschickt. Zuvor oblag es den Versicherten, die Papierbescheinigungen an ihre Krankenkasse zu übermitteln, was insbesondere bei kurzzeitigen Erkrankungen nicht zuverlässig geschah.

Für den hohen Stand bei Fehlzeiten macht das Wido zudem den stetige Anstieg von Erkrankungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen verantwortlich. Sie machen demnach mit 3,3 Prozent zwar nur einen vergleichsweise geringen Anteil der Fehltage aus, verursachen aber mit mehr als 40 Prozent den höchsten Anteil.

Bei den Diagnosegruppen mit langer Erkrankungsdauer liegen demnach die Muskel-Skelett-Erkrankungen seit Jahren auf hohem Niveau. Der größte Treiber für den Anstieg der Langzeiterkrankungen sind der AOK zufolge aber die psychischen Erkrankungen - mit durchschnittlich 28,5 Arbeitsunfähigkeitstagen je Fall seien sie zudem mit den längsten Ausfallzeiten verbunden.

L.Bufalini--PV

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