Pallade Veneta - Gesundheitsministerin Warken will bei Krankenkassenreform alle beteiligen

Gesundheitsministerin Warken will bei Krankenkassenreform alle beteiligen


Gesundheitsministerin Warken will bei Krankenkassenreform alle beteiligen
Gesundheitsministerin Warken will bei Krankenkassenreform alle beteiligen / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will bei den von einer Expertengruppe erarbeiteten 66 Empfehlungen für eine Gesundheitsreform alle Seiten beteiligen. "Mir ist wichtig, dass wir alle beteiligen, dass alle mit im Boot sind", sagte Warken am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Mit dem eingenommenen Geld müsse künftig besser umgegangen werden. "Der Handlungsdruck ist groß", fügte Warken hinzu.

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Es werde ein breites Paket geben. Auch die Pharmaindustrie müsse ihren Beitrag leisten. "Natürlich wird es auch Einschnitte geben", sagte Warken. Um die Versorgungssicherheit und Arbeitsplätze zu erhalten, werde die Pharmaindustrie aber "regulatorische Erleichterungen" erhalten.

Das Paket müsse ausgewogen und sozial verträglich auch für die Versicherten sein. Auch sie müssten ihren Beitrag leisten, sagte die Ministerin. "Aber es muss so ausgestaltet sein, dass die Menschen sich keine Sorgen machen, was sie sich noch leisten können", sagte Warken.

J.Lubrano--PV

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Ministerin Warken will bei Einsparungen für Gesundheitsreform "alle" beteiligen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will bei der anstehenden Gesundheitsreform alle Seiten beteiligen und auch allen Betroffenen etwas abverlangen. Ihr sei wichtig, "dass alle mit im Boot sind, wenn es um Einsparungen geht", sagte Warken am Donnerstag in der ARD. Dabei müsse "natürlich" auch die Pharmabranche ihren Beitrag leisten. Zuspruch bekam die Ministerin vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV).

Behandlung von Long-Covid: Bestimmte Wirkstoffe künftig Kassenleistung

Long-Covid-Patienten erhalten einen erleichterten Zugang zu Arzneimitteln. Betroffenen mit Long- und Post-Covid können künftig bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente auch außerhalb ihrer zugelassenen Anwendungsgebiete verordnet werden, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Psychische Erkrankungen häufigste Ursache für Klinikaufenthalt von Jugendlichen

Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen. Knapp ein Fünftel der rund 615.300 Krankenhauspatientinnen und -patienten im Alter von zehn bis 19 Jahren wurden im Jahr 2024 aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär aufgenommen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das waren insgesamt 18,9 Prozent aller Klinikaufnahmen in dieser Altersgruppe.

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