Pallade Veneta - Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Krankenstand leicht entspannt

Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Krankenstand leicht entspannt


Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Krankenstand leicht entspannt
Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Krankenstand leicht entspannt / Foto: FRANCK FIFE - AFP/Archiv

Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Im ersten Quartal dieses Jahres hat sich der Krankenstand nach einer Auswertung der Betriebskrankenkassen im Vergleich zu den Vorjahren leicht entspannt. Eine Kehrtwende sei aber nicht in Sicht, erklärte der BKK-Dachverband am Donnerstag in Berlin.

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Die Erkältungs- und Grippesaison verlief zu Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahr etwas milder. Atemwegserkrankungen sind zwar weiterhin die häufigste Ursache für Fehlzeiten, der Krankenstand deswegen gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2025 aber um ein Viertel zurück.

Psychische Erkrankungen sorgten hingegen für mehr und längere Fehlzeiten. Am größten fällt demnach der Zuwachs in jüngeren Altersgruppen aus, allen voran bei den 25- bis 44-Jährigen. Besonders kritisch ist laut BKK die lange Ausfalldauer der Beschäftigten von durchschnittlich mehr als fünf Wochen. Auch die Zahlen wegen Verletzungen und Vergiftungen stiegen leicht an.

Zwischen Januar und März 2026 lag der Krankenstand der bei den Betriebskrankenkassen Versicherten mit durchschnittlich 6,41 Prozent etwas unter den Vergleichsquartalen von 2024 mit 6,48 Prozent und 2025 mit 6,84 Prozent. Im Vergleich zur Zeit vor der Coronapandemie liegt der Krankenstand demnach aber weiterhin höher, was die Kasse auch auf die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Jahr 2022 zurückführt. Seitdem werden die Krankmeldungen digital an die Krankenkassen übermittelt und damit erstmals vollständig erfasst.

O.Pileggi--PV

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