Pallade Veneta - Unternehmen: Ein Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff

Unternehmen: Ein Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff


Unternehmen: Ein Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff
Unternehmen: Ein Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff / Foto: - - AFP

Unter den drei Todesopfern nach einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch an Bord eines Kreuzfahrtschiffs ist nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens Oceanwide Expeditions auch ein deutscher Passagier. Insgesamt befanden sich laut einer am Montag von dem Unternehmen veröffentlichten Liste sieben Deutsche unter den Passagieren, zudem hat ein Besatzungsmitglied die deutsche Staatsbürgerschaft.

Textgröße ändern:

Der deutsche Passagier starb laut Oceanwide Expeditions am Samstag, die Todesursache ist demnach bislang nicht geklärt. Zuvor war bereits ein Paar aus den Niederlanden erkrankt und gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch; ein positiv auf das Virus getesteter Passagier wird derzeit im südafrikanischen Johannesburg auf der Intensivstation behandelt. Zwei akut erkrankte Besatzungsmitglieder befinden sich weiter an Bord der "MV Hondius", die derzeit im Atlantik vor den Kapverden liegt.

Die Behörden von Kap Verde verweigern dem Schiff die Einfahrt in den Hafen der Hauptstadt Praia und wollen die Passagiere nicht von Bord lassen. Das Kreuzfahrtunternehmen prüft jetzt nach eigenen Angaben, ob das Schiff mit 149 Insassen aus 23 Ländern zu den Kanaren weiterfahren kann und die Passagiere auf Teneriffa oder Las Palmas an Land gehen können.

Hantaviren werden üblicherweise über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen und können schwere Atemwegserkrankungen auslösen. In seltenen Fällen ist nach Angaben der WHO jedoch auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich.

Die "MV Hondius" hatte eine Reise von Ushuaia im argentinischen Feuerland zu den vor der Küste Westafrikas liegenden Kapverdischen Inseln unternommen.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Biontech will drei deutsche Standorte schließen und massiv Stellen abbauen

Das Biotechnologieunternehmen Biontech will drei seiner Standorte in Deutschland schließen, darunter den des erst kürzlich übernommenen Konkurrenzen Curevac. "Biontech plant, die Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie an den Standorten von Curevac zu schließen", erklärte das Mainzer Pharmaunternehmen am Dienstag. Davon betroffen sein könnten demnach "bis zu rund 1860 Stellen" - rund ein Viertel der Belegschaft. Die Industriegewerkschaft IGBCE kritisierte einen "skrupellosen" Kahlschlag.

Biontech will mehrere Standorte schließen und bis zu 1860 Stellen abbauen

Das Biotechnologieunternehmen Biontech will mehrere Standorte schließen. "Biontech plant, die Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie an den Standorten von CureVac zu schließen, wovon insgesamt bis zu rund 1860 Stellen betroffen sein könnten", erklärte das Mainzer Pharmaunternehmen am Dienstag. Das soll jährlich Einsparungen in Höhe von rund 500 Millionen Euro bringen.

WHO: Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff vermutlich von Mensch zu Mensch übertragen

Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einer Übertragung von Mensch zu Mensch aus. "Wir vermuten, dass es bei sehr engem Kontakt eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt", sagte die WHO-Epidemiespezialistin Maria Van Kerhove am Dienstag in Genf. Der erste auf dem Schiff erkrankte Passagier habe sich vermutlich infiziert, bevor er an Bord gegangen sei.

Bei jeder dritten Geburt: Kaiserschnittrate in Deutschland auf Rekordstand

Die Kaiserschnittrate in Deutschland hat einen Rekordstand erreicht. Im Jahr 2024 war jede dritte Geburt im Krankenhaus ein Kaiserschnitt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Deutliche Unterschiede gab es allerdings zwischen den einzelnen Bundesländern.

Textgröße ändern: