Pallade Veneta - Hantavirus: Deutsche Passagiere werden in vier Bundesländer gebracht

Hantavirus: Deutsche Passagiere werden in vier Bundesländer gebracht


Hantavirus: Deutsche Passagiere werden in vier Bundesländer gebracht
Hantavirus: Deutsche Passagiere werden in vier Bundesländer gebracht / Foto: JORGE GUERRERO - AFP/Archiv

Nach dem Ausbruch des tödlichen Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" sollen vier deutsche Passagier am Montag von Frankfurt am Main nach Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein gebracht werden. Die Beförderung werde von den jeweiligen Bundesländern beziehungsweise Kommunen übernommen, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Morgen in Berlin mit. Sie seien alle "vollständig ohne Symptome", hieß es.

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Die vier Deutschen waren am Sonntag gemeinsam mit weiteren Betroffenen in einer niederländischen Maschine von der spanischen Kanareninsel Teneriffa in Eindhoven gelandet. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden sie anschließend in das Frankfurter Universitätsklinikum gebracht, wo sie in der Nacht zum Montag eintrafen. In ihren Heimatregionen sind dann die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig.

Laut Bundesministerium steht zu erwarten, "dass die Kontaktpersonen an ihren Wohnorten in häusliche Quarantäne abgesondert werden", wegen der langen Inkubationszeit voraussichtlich für bis zu 45 Tage. "Während der nächsten Wochen werden die Kontaktpersonen kontinuierlich und engmaschig auf Symptome überwacht - über Details entscheidet das zuständige Gesundheitsamt", hieß es weiter.

Drei Passagiere des Schiffs waren in den vergangenen Wochen am Hantavirus gestorben, darunter eine Deutsche. Eine weitere Deutsche, die mit ihr Kontakt hatte und bereits vor einigen Tagen von Bord geholt wurde, wurde in der vergangenen Woche im Universitätsklinikum Düsseldorf negativ auf das Hantavirus getestet. Gegen das schwere Atemwegserkrankungen verursachende Virus gibt es keine Impfung und auch keine Behandlung.

H.Lagomarsino--PV

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