Pallade Veneta - Rauchverzicht und bessere Behandlung: Rückgang von Herzinfarkten in Deutschland

Rauchverzicht und bessere Behandlung: Rückgang von Herzinfarkten in Deutschland


Rauchverzicht und bessere Behandlung: Rückgang von Herzinfarkten in Deutschland
Rauchverzicht und bessere Behandlung: Rückgang von Herzinfarkten in Deutschland / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Zahl der Herzinfarkte geht in Deutschland einer Erhebung zufolge weiter zurück. 2024 wurden rechnerisch 320 Herzinfarkte je 100.000 Menschen ab dem 30. Lebensjahr dokumentiert, das entspricht einem Minus von 14 Prozent im Vergleich zu 2017, wie aus dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) hervorgeht.

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"Der positive Trend dürfte mit Lebensstiländerungen wie Rauchverzicht und einer verbesserten medizinischen Behandlung der Risikofaktoren für Herzinfarkte zusammenhängen", erklärte Wido-Geschäftsführer Helmut Schröder. Er verwies aber darauf, dass bei anderen Krankheiten, die wiederum das Herzinfarktrisiko erhöhen, ein negativer Trend zu verzeichnen sei. So stieg der Anteil von Patienten ab 20 Jahren mit Typ-2-Diabetes um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zu 2017, der Anteil von Bluthochdruckpatienten um 1,1 Prozentpunkte.

Bei der Häufigkeit von Herzinfarkten zeigten die Daten laut Wido deutliche Geschlechterunterschiede. So lag die Rate bei den 85- bis 89-jährigen Männern bei 1240 pro 100.000, während sie bei den gleichaltrigen Frauen lediglich bei 720 lag. "Für diese Unterschiede können nicht nur Lebensstilfaktoren oder biologische Faktoren verantwortlich sein, sondern auch Unterschiede in der Art und Intensität der Symptome", erklärte Schröder. "Sie führen oft dazu, dass ein Herzinfarkt bei Frauen nicht oder nicht rechtzeitig erkannt wird."

P.Colombo--PV

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