Pallade Veneta - Positiver Trend bei Organspenden hält an - steigende Zahlen zu Jahresauftakt

Positiver Trend bei Organspenden hält an - steigende Zahlen zu Jahresauftakt


Positiver Trend bei Organspenden hält an - steigende Zahlen zu Jahresauftakt
Positiver Trend bei Organspenden hält an - steigende Zahlen zu Jahresauftakt / Foto: Christophe ARCHAMBAULT - AFP/Archiv

In Deutschland hat sich die positive Entwicklung bei Organspenden zuletzt fortgesetzt. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres erhöhte sich deren Zahl auf 368, wie die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. Von Januar bis April des Vorjahres hatte es 341 Spenden gegeben.

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Die Zahl der Organspenden in Deutschland war zwischenzeitlich stark rückläufig und hatte 2017 den tiefsten Stand seit 20 Jahren erreicht. Inzwischen stabilisierte sich die Lage wieder. Im vergangenen Jahr stieg die Organspenderzahl auf den höchsten Stand seit 2012, wie die Stiftung bereits im Januar mitteilte. 985 Menschen spendeten ein oder mehrere Organe. 3020 Spenderorgane wurden dadurch transplantiert.

Weiterhin herrscht nach Angaben der Stiftung vom Montag jedoch "ein Mangel an Spenderorganen". Vor diesem Hintergrund forderte deren medizinischer Vorstand Axel Rahmel die Einführung einer sogenannten Widerspruchslösung. Dadurch würden erwachsene Deutsche so lange als potenzielle Organspender nach ihrem Tod gelten, bis sie dem aktiv widersprechen.

Bislang ist es andersherum: Als Organspender gilt nur, wer dies zu Lebzeiten festlegt und entsprechend dokumentieren lässt. Die DSO äußerte sich anlässlich des jährlichen Tags der Organspende am Samstag. Der Tag wird stets am ersten Samstag im Juni ausgerichtet und soll bundesweit für das Thema Organspende werben und sensibilisieren.

A.Rispoli--PV

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