Pallade Veneta - DAK-Umfrage: Mehr als jeder Zweite über 50 Jahre denkt über frühere Rente nach

DAK-Umfrage: Mehr als jeder Zweite über 50 Jahre denkt über frühere Rente nach


DAK-Umfrage: Mehr als jeder Zweite über 50 Jahre denkt über frühere Rente nach
DAK-Umfrage: Mehr als jeder Zweite über 50 Jahre denkt über frühere Rente nach / Foto: VALERY HACHE - AFP/Archiv

Ungeachtet der Vorschläge einer Expertenkommission für ein steigendes Renteneintrittsalter denkt laut einer Umfrage mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren über einen früheren Ruhestand nach. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor, den die Kasse am Montag in Hamburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Über alle Altersgruppen hinweg geben demnach 44 Prozent an, einen vorzeitigen Renteneintritt ins Auge zu fassen. 35 Prozent möchten bis zum Rentenalter arbeiten, und neun Prozent planen darüber hinaus weiterzuarbeiten.

Bei den Beschäftigten ab 50 Jahren fällt der Wunsch nach einem früheren Renteneintritt demnach besonders stark aus - 52 Prozent denken darüber nach. Entscheidend ist dabei die Gesundheit. 49 Prozent der Beschäftigten dieser Altersgruppe, die über eine gute Gesundheit verfügen, wollen vorzeitig gehen. Bei denjenigen, die ihre Gesundheit negativ bewerten, sind es hingegen 60 Prozent.

Das IGES Institut befragte im Auftrag der DAK-Gesundheit rund 7000 Beschäftigte. Daraus geht auch hervor, dass Ältere seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben sind. Im vergangenen Jahr kamen auf 100 Beschäftigte über 50 Jahren 165 Krankschreibungen, bei den unter 50-Jährigen waren es mit 213 Fällen deutlich mehr.

Allerdings sind die Erkrankungen der Älteren in der Regel gravierender und die Krankschreibungen entsprechend länger. Insgesamt hatten die über 50-Jährigen durchschnittlich 26,9 Fehltage pro Kopf - bei den unteren Altersgruppen waren es pro Kopf 17,4 Fehltage. Im Alter von 66 Jahren lag der Krankenstand im Schnitt bei elf Prozent.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Linnemann verteidigt Reform von Notfallversorgung: "Notaufnahmen werden entlastet"

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat die geplante Reform der Notfallversorgung verteidigt. "Die Notaufnahmen werden entlastet und können sich in Zukunft auf die Fälle konzentrieren, die wirklich schnelle Hilfe brauchen", sagte Linnemann am Donnerstag im Bundestag. Kernstück der Reform seien die Integrierten Notfallzentren, die an vielen Kliniken angedockt werden sollen.

Bundestag entscheidet über Reform von Notfallversorgung

Der Bundestag stimmt am Donnerstag (09.00 Uhr) abschließend über die geplante Reform der Notfallversorgung ab. Mit dieser sollen sogenannte Integrierte Notfallzentren aufgebaut werden, bestehend aus der Notaufnahme eines Krankenhauses, einer Notdienstpraxis und einer Ersteinschätzungsstelle. Zudem soll die Rufnummer 116117 der Kassenärztlichen Vereinigungen ausgebaut werden. Ziel ist eine Entlastung der Rettungsdienste und Notaufnahmen sowie eine effektivere Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Trump wünscht Papst Leo XIV. schnelle Genesung

US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. nach dessen Krebsdiagnose eine schnelle Genesung gewünscht. Er wünsche sich, "dass Papst Leo wieder gesund wird", sagte Trump am Mittwoch nach einem Wahlkampfauftritt in Bullhead City im Bundesstaat Arizona. "Das ist eine große Sache. Krebs ist immer eine große Sache, aber die Prognose scheint gut zu sein", fügte Trump mit Blick auf die Krebserkrankung des Papstes hinzu. "Ich möchte ihm einfach alles Gute wünschen: Werde schnell wieder gesund."

An Lungenkrebs erkrankter Papst Leo XIV. verlässt nach Operation das Klinikbett

Papst Leo XIV. hat einen Tag nach seiner Operation an der Lunge wegen eines bösartigen Tumors bereits wieder das Krankenhausbett verlassen. Der 71-Jährige sei am Mittwoch im Gemelli-Krankenhaus in Rom umhergegangen und habe gegessen, teilten seine Ärzte in einer vom Vatikan veröffentlichten Erklärung mit. Auch machte der Pontifex Atemübungen. Bei der Operation war Lungenkrebs festgestellt worden. Aus aller Welt kamen Genesungswünsche für den Papst.

Textgröße ändern: