Pallade Veneta - UNO: Weltweiter Tourismus frühestens 2024 auf Vor-Corona-Niveau

UNO: Weltweiter Tourismus frühestens 2024 auf Vor-Corona-Niveau


UNO: Weltweiter Tourismus frühestens 2024 auf Vor-Corona-Niveau
UNO: Weltweiter Tourismus frühestens 2024 auf Vor-Corona-Niveau

Die Zahl der Touristen weltweit wird nach Schätzungen der Welttourismusorganisation (UNWTO) frühestens 2024 wieder das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreichen. Wie die UN-Organisation am Dienstag in Madrid mitteilte, wurde 2021 zwar ein Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem ersten Corona-Jahr verzeichnet. Die Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante mache die Erholung aber gerade wieder zunichte.

Textgröße ändern:

Im Jahr 2020 waren die Einnahmen der internationalen Tourismuswirtschaft um 72 Prozent eingebrochen. "Das Tempo der Erholung bleibt langsam", erklärte die Welttourismusorganisation nun. Es gebe zudem große Unterschiede in den einzelnen Weltregionen, die mit unterschiedlichen Reisebeschränkungen, Impfquoten und dem "Vertrauen der Reisenden" zusammenhingen.

In Europa sowie in Nord- und Südamerika nahm die Zahl der ausländischen Touristen den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um 19 beziehungsweise 17 Prozent im Vergleich zu 2020 zu. Im Nahen Osten ging die Zahl der Besucher aus dem Ausland dagegen um 24 Prozent zurück. Im Asien-Pazifik-Raum lag die Zahl der Touristen sogar 65 Prozent unter dem Niveau von 2020 und 94 Prozent unter dem Niveau von vor der Pandemie.

Die Tourismuswirtschaft blickt nach Angaben der UNWTO trotzdem mit "besseren Aussichten" auf 2022. Die Organisation prognostiziert für dieses Jahr einen Anstieg der Touristenzahlen um 30 bis 78 Prozent gegenüber 2021. Insgesamt werden die Zahlen demnach aber auch 2022 weit unter dem Niveau von 2019 bleiben.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Koalition debattiert weiter über Pflegereform - Kosten steigen derweil weiter

Die Koalition debattiert weiter über Details einer Strukturreform der Pflegeversicherung - die Kosten steigen derweil weiter. Die Durchschnittslöhne in der Pflege legten in diesem Jahr abermals zu: um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nun 24,50 Euro pro Stunde. Dies geht aus Berechnungen des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Der Verband mahnte eine rasche Umsetzung von Reformen an, um einen weiteren Anstieg der von den Versicherten zu zahlenden Eigenanteile zu bremsen.

Eineinhalb Millionen Betroffene: Leopoldina fordert bessere Therapien bei Long-Covid

Auch mehrere Jahre nach dem Ende der Coronapandemie gibt es Experten zufolge erhebliche Versorgungslücken bei der Behandlung von Spätfolgen wie Long-Covid. Betroffene würden nach wie vor falsch diagnostiziert und fänden keine ausreichenden Therapiemöglichkeiten bei Ärzten und in Hochschulambulanzen, erklärte die Wissenschaftsakademie Leopoldina in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungsnahme zu postinfektiösen Erkrankungen.

Linnemann weist Pflege-Forderungen der SPD zurück: Kostendeckel wäre "gefährlich"

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat die Forderung des Koalitionspartners SPD nach einer Deckelung der Eigenanteile bei der Pflege kategorisch zurückgewiesen. "Ein Deckel ist ja hochgradig gefährlich", sagte Linnemann am Mittwochabend im "heute journal" des ZDF. "Das muss man einfach so sagen." Ein solcher Deckel würde dazu führen, "dass die Kosten weiter ausarten", warnte der Minister.

Bundeskabinett beschließt Pflegereform - aber weiter Kritik

Bis zuletzt hatten Union und SPD um die Pflegereform gerungen, nun wurde sie im Bundeskabinett verabschiedet. Sie blieb dabei größtenteils so, wie sie Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) geplant hatte. Dieser sprach am Mittwoch von einem "ersten wichtigen Schritt" zur Stabilisierung des Pflegesystems. Die Hauptforderungen der SPD blieben hingegen unberücksichtigt - um sie soll sich eine neue Kommission kümmern.

Textgröße ändern: