Pallade Veneta - Bundeskanzler Scholz positiv auf Corona getestet

Bundeskanzler Scholz positiv auf Corona getestet


Bundeskanzler Scholz positiv auf Corona getestet
Bundeskanzler Scholz positiv auf Corona getestet / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Scholz habe "leichte Symptome" und habe sich in seiner Wohnung im Kanzleramt in Isolation begeben, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag mit. Der Kanzler werde weiter interne Termine per Video oder über Telefonkonferenzen wahrnehmen. Dies gelte auch für das geplante Spitzentreffen mit den Regierungschefs- und -chefinnen der Länder am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Scholz hätte am Montagvormittag eigentlich gemeinsam mit der SPD-Spitze im Willy-Brandt-Haus anlässlich der bevorstehenden Einführung der Mindestlohnerhöhung zusammenkommen sollen. Generalsekretär Kevin Kühnert sagte, der Kanzler habe digital an der Präsidiumssitzung teilgenommen. Niemand habe "physischen Kontakt" zu ihm gehabt.

CSU-Chef Markus Söder wünschte Scholz umgehend gute Besserung. "Rasche Genesung und einen milden Verlauf!", schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Der Bundeskanzler war erst in der Nacht zum Montag von einer zweitägigen Reise auf die Arabische Halbinsel nach Berlin zurückgekehrt. Er besuchte dort Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Katar. Bei der Reise ging es vor allem um Energielieferungen.

Aus dem Kabinett hatte am Morgen auch Innenministerin Nancy Faeser (SPD) mitgeteilt, dass sie sich mit Corona infiziert habe. "Jetzt hat mich Corona auch erwischt, zum ersten Mal", schrieb sie auf Twitter. "Das Virus bleibt tückisch. Passt alle in diesem Herbst gut auf Euch auf!"

O.Merendino--PV

Empfohlen

Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall

In der Ebola-Epidemie in Zentralafrika hat nun auch Nigeria einen ersten Fall gemeldet. Eine unlängst per Flugzeug aus Uganda eingereiste Frau sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas am Dienstag mit. Dort sei sie mehrere Tage behandelt worden, bevor sich die Diagnose bestätigt habe. Die Regierung forderte alle Gesundheitseinrichtungen des Landes zu "höchster Alarmbereitschaft" auf.

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Textgröße ändern: