Pallade Veneta - EU-Kommission grenzt Wettbewerbsvorwürfe gegen Apple ein

EU-Kommission grenzt Wettbewerbsvorwürfe gegen Apple ein


EU-Kommission grenzt Wettbewerbsvorwürfe gegen Apple ein
EU-Kommission grenzt Wettbewerbsvorwürfe gegen Apple ein / Foto: François WALSCHAERTS, Joël SAGET - AFP/Archiv

Die EU-Kommission hat seine Vorwürfe gegen den US-Konzern Apple wegen mutmaßlich unfairer Wettbewerbsbedingungen seines App Stores für Musikstreaming-Anbieter eingegrenzt. Die Brüsseler Behörde will sich nun laut einer Erklärung vom Dienstag auf Beschränkungen durch Apple konzentrieren, die App-Entwickler "daran hindern", Nutzern Informationen über konkurrierende Musikanbieter zu geben. Im Juni 2020 hatte die Kommission nach Beschwerden von Spotify und anderen Musikanbietern ein Wettbewerbsverfahren gegen Apple eingeleitet.

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Die Kommission als Wettbewerbshüterin der EU stellte nun fest, dass Apple iPhone- und iPad-Nutzer daran hindere, außerhalb der App andere Musikstreamingdienste zu niedrigeren Preisen zu sehen. Wie die Kommission weiter mitteilte, ließ sie ihre Vorwürfe gegen Apple wegen dessen Regeln bei In-App-Käufen fallen. Bei In-App-Käufen schreibt Apple als Bezahlmethode das eigene System Apple Pay vor und zieht bis zu 30 Prozent der Einnahmen der App-Anbieter als Gebühr ein.

Apple zeigte sich "erfreut", dass die Kommission den Fall einschränkte. Der US-Konzern werde "weiterhin mit der Europäischen Kommission zusammenarbeiten, um deren Bedenken zu verstehen und auf diese zu antworten, während gleichzeitig der Wettbewerb und die Auswahl für europäische Verbraucher gefördert werden", erklärte ein Sprecher. Das Unternehmen hoffe, dass die "Kommission ihre Verfolgung einer unbegründeten Klage beenden wird".

Spotify begrüßte den Schritt der EU-Kommission. Diese habe "eine klare Botschaft gesendet, dass Apples wettbewerbswidriges Verhalten und unlautere Praktiken den Verbrauchern geschadet und Entwickler viel zu lange benachteiligt haben", erklärte eine Sprecherin von Spotify.

F.M.Ferrentino--PV

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