Pallade Veneta - Alain Delons "Gesellschafterin" weht sich gegen Vorwürfe

Alain Delons "Gesellschafterin" weht sich gegen Vorwürfe


Alain Delons "Gesellschafterin" weht sich gegen Vorwürfe
Alain Delons "Gesellschafterin" weht sich gegen Vorwürfe / Foto: Thomas COEX - AFP

Die "Affäre Delon" geht weiter: Die als Gesellschafterin des Schauspielers Alain Delon beschriebene Japanerin Hiromi Rollin hat die Vorwürfe "seelischer Misshandlung" über ihren Anwalt zurückgewiesen. Sie wolle ihrerseits Klage gegen die Kinder des Schauspielers und die Leibwächter wegen Gewaltanwendung einreichen, teilte ihr Anwalt Yassine Bouzrou am Freitag mit. Rollin war 2019 bei Alain Delon nach dessen Schlaganfall eingezogen.

Textgröße ändern:

Nach einem Bericht der Zeitung "Le Parisien" war die 66-Jährige kürzlich aus der Residenz des 87 Jahre alten Schauspielers ausgewiesen worden. Die Justiz hatte am Donnerstag nach Vorwürfen der drei Kinder Delons Vorermittlungen eingeleitet. "Ich gehe davon aus, dass seine Schwäche ausgenutzt wurde", sagte der Anwalt Christophe Ayela. Delon habe sich selber mit einer schriftlichen Erklärung an der Klage beteiligt, erklärte er.

Die Frau habe sich "immer aggressiver, herablassender und beleidigender" verhalten, sagte der Anwalt. Auch den Hund des Schauspielers habe sie misshandelt. Sie habe den Kontakt zu seiner Familie und seinen Freunden verhindert, seine Telefongespräche überwacht und die Post abgefangen.

Anthony Delon, einer der Söhne, reichte eine weitere Klage wegen Gewalt und Freiheitsberaubung ein. Dafür gebe es Belege aus den vergangenen eineinhalb Jahren.

Nach Informationen der Zeitung "Le Parisien" befürchten die Kinder des Schauspielers, dass die 66-jährige aus finanziellen Gründen auf eine Hochzeit mit dem Schauspieler drang. Delon habe sich aber im vergangenen Dezember schriftlich dazu verpflichtet, dies nicht zu tun.

"Es ist beunruhigend, dass sie so sehr präsent ist und alles kontrolliert", sagte Bernard Montiel, ein Freund Delons. "Ich war sehr überrascht, dass sie sich als seine Partnerin ausgibt, was sie meines Erachtens nie war", betonte er in der Zeitung "Le Parisien".

Delon ist für Filme wie "Der Leopard" und "Der eiskalte Engel" bekannt. 2009 trat er noch in einem Asterix-Film auf. 2019 erhielt er in Cannes eine Ehrenpalme für sein Lebenswerk.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde Macron am Montagabend in Damaskus vom syrischen Außenminister Assaad al-Schaibani empfangen. Macron ist der erste westeuropäische Staatschef, der Syrien seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 besucht.

George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig

US-Schauspieler George Clooney wird beim diesjährigen Filmfestival von Venedig mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Das gaben die Veranstalter am Montag bekannt. Clooney bezeichnete die Auszeichnung als eine "enorme Ehre". "Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass ich alt bin", aber das sei in Ordnung, zitierten die Organisatoren Clooney in einer Erklärung.

Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen

Im Fall einer vor mehr als sieben Jahren bei Ausschreitungen in Nordirland getöteten Journalistin sind drei Männer vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Der Freispruch erging am Freitag durch einen Richter in Belfast nach mehr als zweijährigem Prozess. Die 29-jährige Reporterin Lyra McKee war im April 2019 in der nordirischen Stadt Derry - auch bekannt als Londonderry - erschossen worden.

250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA besucht Präsident Donald Trump am Freitag das Nationaldenkmal Mount Rushmore (geplante Ankunft Samstagfrüh MESZ). Das Denkmal zeigt die in den Berg gemeißelten Porträts von vier früheren Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Trump-Anhänger fordern, dort auch den 80-Jährigen zu verewigen. Geologen halten den Berg jedoch für zu porös.

Textgröße ändern: