Pallade Veneta - Aus Umweltgründen: Göttingen ruft zu Verzicht auf LED-Grablichter auf

Aus Umweltgründen: Göttingen ruft zu Verzicht auf LED-Grablichter auf


Aus Umweltgründen: Göttingen ruft zu Verzicht auf LED-Grablichter auf
Aus Umweltgründen: Göttingen ruft zu Verzicht auf LED-Grablichter auf / Foto: GERARD JULIEN - AFP/Archiv

Die Stadt Göttingen ruft wie schon andere Städte zuvor zum Verzicht auf batteriebetriebene LED-Grablichter auf. Die Stadtverwaltung begründete dies am Mittwoch mit der "denkbar schlechten" Umweltbilanz der LED-Lichter. Für die Herstellung der Batteriezellen würden Rohstoffe im globalen Süden abgebaut. Zudem seien die Herstellung energieaufwändig und die Entsorgung problematisch. Denn die Batterien, die umweltgefährdende Stoffe enthalten, landeten im Müll.

Textgröße ändern:

Auch das klassische rote Grablicht mit Kerze und Kunststoffummantelung ist der Stadt zufolge aus ökologischer Sicht wegen des Plastikanteils nicht ganz unproblematisch, schneidet im Vergleich zu LED-Grablichtern in der Umweltbilanz aber deutlich besser ab. Die nachhaltigste Variante sei es, Grabkerzen mit Glaskörper zu verwenden und diese nach dem Abbrennen wieder zu befüllen.

Auch die Interessenverbände der Friedhöfe, darunter das Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur und der Verband der Friedhofsverwalter, riefen schon zum Verzicht auf LED-Grablichter auf. Zahlreiche Städte schlossen sich bereits diesem Aufruf an. Vor allem in der dunklen Jahreszeit und besonders zu den Totengedenktagen ist es Tradition, Lichter zur Erinnerung an die Verstorbenen auf den Friedhöfen aufzustellen.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt

Im milliardenschweren Rechtsstreit von US-Präsident Donald Trump gegen die britische Rundfunkanstalt BBC hat ein US-Bundesrichter den Termin für die Verhandlung auf den Februar 2027 festgelegt. Richter Roy Altman bestimmte am Dienstag als Datum den 15. Februar 2027.

Narren und Jecken am Rhein feiern Beginn von Straßenkarneval mit Weiberfastnacht

Mit "Alaaf" und "Helau" haben zehntausende Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals gefeiert. Pünktlich um 11.11 Uhr begann unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Start der Berlinale: Weimer nennt Filme "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde"

Zur Eröffnung des Filmfestivals Berlinale am Donnerstag hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) Filme als "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde" bezeichnet. Drehbuch, Kamera und Leinwand seien keine bloßen Kunst-Utensilien, erklärte er in Berlin. "Kunstfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Diktatoren hassen den freien Geist." Deshalb sei es so wichtig, die Filme verfolgter Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, betonte Weimer.

Straßenkarneval im Rheinland beginnt mit Weiberfastnacht

Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen feiern am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals. Um 11.11 Uhr beginnt unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Textgröße ändern: