Pallade Veneta - Zwölf iranische Schauspielerinnen erhalten wegen abgelegter Kopftücher Berufsverbot

Zwölf iranische Schauspielerinnen erhalten wegen abgelegter Kopftücher Berufsverbot


Zwölf iranische Schauspielerinnen erhalten wegen abgelegter Kopftücher Berufsverbot
Zwölf iranische Schauspielerinnen erhalten wegen abgelegter Kopftücher Berufsverbot / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Zwölf iranische Schauspielerinnen haben wegen öffentlichen Auftretens ohne das im Iran vorgeschriebene Kopftuch Berufsverbot bekommen. "Diejenigen, die das Recht nicht achten, dürfen nicht arbeiten", erklärte der Minister für Kultur und islamische Orientierung Mohammad Mehdi Esmaeili am Mittwoch in Teheran. Zu den betroffenen Schauspielerinnen zählt nach Informationen der Zeitung Hamshahri auch die 39 Jahre alte Taraneh Alidoosti, die zu den bekanntesten, noch im Iran lebenden Schauspielerinnen zählt.

Textgröße ändern:

Sie hat in mehreren international ausgezeichneten Filmen mitgespielt, unter anderem in "The Salesman" von Asghar Farhadi, der 2017 einen Oscar als bester fremdsprachiger Film erhalten hatte. Alidoosti hatte während der Proteste nach dem Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini ein Foto von sich ohne Kopftuch online veröffentlicht und den Slogen "Frau, Leben, Freiheit" darunter geschrieben. Dies hatte ihr Ende 2022 bereits eine mehrwöchige Haftstrafe eingebracht.

Mahsa Amini war im September 2022 nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei wegen eines angeblich nicht vorschriftsgemäß getragenen Kopftuchs gestorben. Ihr Tod hatte damals wochenlange Proteste gegen die iranische Führung ausgelöst. Hunderte Menschen, darunter auch Sicherheitskräfte, wurden getötet, Tausende wurden festgenommen.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde Macron am Montagabend in Damaskus vom syrischen Außenminister Assaad al-Schaibani empfangen. Macron ist der erste westeuropäische Staatschef, der Syrien seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 besucht.

George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig

US-Schauspieler George Clooney wird beim diesjährigen Filmfestival von Venedig mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Das gaben die Veranstalter am Montag bekannt. Clooney bezeichnete die Auszeichnung als eine "enorme Ehre". "Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass ich alt bin", aber das sei in Ordnung, zitierten die Organisatoren Clooney in einer Erklärung.

Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen

Im Fall einer vor mehr als sieben Jahren bei Ausschreitungen in Nordirland getöteten Journalistin sind drei Männer vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Der Freispruch erging am Freitag durch einen Richter in Belfast nach mehr als zweijährigem Prozess. Die 29-jährige Reporterin Lyra McKee war im April 2019 in der nordirischen Stadt Derry - auch bekannt als Londonderry - erschossen worden.

250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA besucht Präsident Donald Trump am Freitag das Nationaldenkmal Mount Rushmore (geplante Ankunft Samstagfrüh MESZ). Das Denkmal zeigt die in den Berg gemeißelten Porträts von vier früheren Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Trump-Anhänger fordern, dort auch den 80-Jährigen zu verewigen. Geologen halten den Berg jedoch für zu porös.

Textgröße ändern: