Pallade Veneta - Schauspielerin Maren Kroymann kritisiert "Schönheitsdarwinismus" in Filmbranche

Schauspielerin Maren Kroymann kritisiert "Schönheitsdarwinismus" in Filmbranche


Schauspielerin Maren Kroymann kritisiert "Schönheitsdarwinismus" in Filmbranche
Schauspielerin Maren Kroymann kritisiert "Schönheitsdarwinismus" in Filmbranche / Foto: HANNIBAL HANSCHKE - POOL/AFP/Archiv

Die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann hat einen "Schönheitsdarwinismus" in der Filmbranche kritisiert. Besonders bei jungen Schauspielerinnen sei oft die Anforderung, gut aussehen zu müssen, überpräsent, sagte die 74-Jährige den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland vom Mittwoch. "Dieser Schönheitsdarwinismus stört mich wahnsinnig und ist sehr verbreitet, da muss man sich nur die Bilder von roten Teppichen ansehen - da überbieten wir uns im Dünnsein, Schönsein, Nacktsein."

Textgröße ändern:

Die zuletzt im Kinofilm "Enkel für Fortgeschrittene" in den Kinos zu sehende Kroymann sagte: "Das spiegelt nicht wider, was in unseren Köpfen, mit unserer Reife, in unserer Entwicklung passiert, dass wir kreativ und stark sind, Impulse geben und alles Mögliche verändern können - das wird noch nicht angemessen wiedergegeben in Filmen."

Sie selbst sei glücklich in ihrem jetzigen Alter und auch mit ihren Falten. "Wenn Frauen kapieren, dass es bei allen körperlichen Nachteilen eine großartige Zeit sein kann, schwindet vielleicht auch irgendwann das zwanghafte Bedürfnis, sich glätten zu lassen", sagte Kroymann.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Berlin feiert traditionellen Karneval der Kulturen

In Berlin wird am Pfingstwochenende zum 30. Mal der Karneval der Kulturen gefeiert. Am Freitag (16.00 Uhr) beginnt das Straßenfest auf dem Kreuzberger Blücherplatz, am Sonntag (13.30 Uhr) findet der traditionelle Straßenumzug statt. Dieser führt das zweite Jahr in Folge nicht durch Kreuzberg und Neukölln, sondern durch Friedrichshain. Rund 4000 Performer in 67 Gruppen ziehen entlang der Frankfurter Allee und der Karl-Marx-Allee in Richtung Mitte.

Kommission billigt Bau von Trumps Triumphbogen in Washington

Eine Kommission hat die umstrittenen Pläne von US-Präsident Donald Trump für einen riesigen Triumphbogen in der Hauptstadt Washington gebilligt. Die Kommission der schönen Künste - deren Mitglieder im vergangenen Jahr von Trump gefeuert und dann durch Trump-Verbündete ersetzt worden waren - stimmte am Donnerstag einstimmig für den 76 Meter hohen Triumphbogen. Eine weitere Kommission wird sich am 4. Juni mit dem geplanten Denkmal befassen.

Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin

Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar hält es für eine "moralische Pflicht" von Künstlern, sich in Politik einzumischen. "Als Europäer sind wir verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen Monster wie Trump, Netanjahu oder den Russen zu werden", sagte Almodóvar mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs aus Israel, den USA und Russland, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladirmir Putin, am Mittwoch in Cannes. "Wir sind dazu verpflichtet, weil wir hier das Völkerrecht respektieren", fügte er hinzu.

Objekte aus Nachlass von Schauspieler Matthew Perry werden versteigert

Von Kunstwerken des Street-Art-Künstlers Banksy bis hin zu Drehbüchern der Erfolgsserie "Friends": In den USA werden im Juni mehr als 100 Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Matthew Perry versteigert. Es handelt sich um Erinnerungsstücke aus dem Berufs- und Privatleben des Schauspielers, wie Roberta Kramer vom Auktionshaus Heritage Auctions sagte. Neben Drehbüchern und Requisiten aus "Friends" und anderen Serien und Filmen seien auch "viele sehr persönliche Dinge" dabei.

Textgröße ändern: