Pallade Veneta - Berlinale präsentiert 233 Filme: Auch deutsche Produktionen in Wettbewerb

Berlinale präsentiert 233 Filme: Auch deutsche Produktionen in Wettbewerb


Berlinale präsentiert 233 Filme: Auch deutsche Produktionen in Wettbewerb
Berlinale präsentiert 233 Filme: Auch deutsche Produktionen in Wettbewerb / Foto: MICHELE TANTUSSI - AFP

Mehr als 230 Filme in 21 Tagen: Das Leitungsduo der Berlinale hat das Programm des diesjährigen internationalen Filmfestivals vorgestellt. Insgesamt werden von 15. bis zum 25. Februar 233 Filme aus 80 Ländern zu sehen sein, wobei es sich in vielen Fällen um Koproduktionen handelt, wie Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian am Montag in Berlin mitteilten. Im Vorjahr waren es 283 Produktionen gewesen.

Textgröße ändern:

Im Wettbewerb der Berlinale werden in diesem Jahr 20 Filme um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren. Es handelt sich um Produktionen aus 30 Ländern. 19 der Filme werden als Weltpremiere gezeigt. Bei sechs Filmen haben Frauen Regie oder Co-Regie geführt. Bei den Wettbewerbsfilmen "halten sich lang geschätzte Filmemacher und Filmemacherinnen und starke neue Stimmen des unabhängigen Kinos die Waage", betonte der künstlerische Leiter Calro Chatrian.

Um Bären konkurrieren unter anderem die beiden deutschen Produktionen "In Liebe, Eure Hilde" von Regisseur Andreas Dresen. und "Sterben" von Matthias Glasner. Eröffnet wird die Berlinale mit "Small Things Like These" von Tim Mielants mit dem Schauspieler Cillian Murphy, der zuletzt mit seiner Rolle über den US-Physiker Robert Oppenheimer im gleichnamigen Hollywood-Film unter anderem einen Golden Globe erhielt.

Weitere Kategorien in Berlin sind unter anderem das Berlinale Special mit 19 Filmen und der internationale Kurzfilmwettbewerb mit 20 Filmen. Mit dem Sonderprojekt "Berlinale Meets Fußball" beteiligt sich das Festival am Kulturprogramm zur Fußballeuropameisterschaft, die in diesem Jahr in Deutschland ausgetragen wird. Es wurden elf Kurzfilme über Jugendmannschaften in Auftrag gegeben.

Die Berlinale ist das wichtigste Filmfestival Deutschlands und eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit. Eine Internationale Jury vergibt den Goldenen und die Silbernen Bären. Neue Jurypräsidentin der diesjährigen Berlinale ist die kenianisch-mexikanische Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Lupita Nyong'o. Sie erhielt 2014 für ihre Rolle in dem Sklavendrama "12 Years A Slave" einen Oscar als beste Nebendarstellerin.

Der Regisseur Martin Scorsese erhält für sein Lebenswerk den Goldenen Ehrenbären. Die Preisverleihung ist für den 20. Februar in Berlin geplant. Für Rissenbeek und Chatrian ist es die letzte Berlinale. Beide leiteten das Filmfestival seit 2020. Im April übernimmt dann Tricia Tuttle aus den USA die Leitung.

Das scheidende Berlinaleduo hob die Rolle der Filmfestivals als "Ort der Begegnung und des Austauschs" hervor, wodurch ein wichtiger Beitrag zur internationalen Verständigung geleistet werde. "Unser Mitgefühl gilt allen Opfern der humanitären Krisen in Nahost und darüber hinaus", heißt es in der am Montag verlesenen Präambel des Festivalprogramms. Mit Sorge werde auch beobachtet, "dass Antisemitismus, antimuslimische Ressentiments und Hassreden sich in Deutschland und weltweit ausbreiten".

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde Macron am Montagabend in Damaskus vom syrischen Außenminister Assaad al-Schaibani empfangen. Macron ist der erste westeuropäische Staatschef, der Syrien seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 besucht.

George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig

US-Schauspieler George Clooney wird beim diesjährigen Filmfestival von Venedig mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Das gaben die Veranstalter am Montag bekannt. Clooney bezeichnete die Auszeichnung als eine "enorme Ehre". "Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass ich alt bin", aber das sei in Ordnung, zitierten die Organisatoren Clooney in einer Erklärung.

Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen

Im Fall einer vor mehr als sieben Jahren bei Ausschreitungen in Nordirland getöteten Journalistin sind drei Männer vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Der Freispruch erging am Freitag durch einen Richter in Belfast nach mehr als zweijährigem Prozess. Die 29-jährige Reporterin Lyra McKee war im April 2019 in der nordirischen Stadt Derry - auch bekannt als Londonderry - erschossen worden.

250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA besucht Präsident Donald Trump am Freitag das Nationaldenkmal Mount Rushmore (geplante Ankunft Samstagfrüh MESZ). Das Denkmal zeigt die in den Berg gemeißelten Porträts von vier früheren Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Trump-Anhänger fordern, dort auch den 80-Jährigen zu verewigen. Geologen halten den Berg jedoch für zu porös.

Textgröße ändern: