Pallade Veneta - Aktivisten werfen Suppe auf Monet-Gemälde in Museum in Lyon

Aktivisten werfen Suppe auf Monet-Gemälde in Museum in Lyon


Aktivisten werfen Suppe auf Monet-Gemälde in Museum in Lyon
Aktivisten werfen Suppe auf Monet-Gemälde in Museum in Lyon / Foto: David CANTINIAUX - AFP/Archiv

Erneuter Angriff von Aktivisten auf ein Kunstwerk: Im französischen Lyon ist ein Gemälde von Claude Monet am Samstag mit Suppe beworfen worden. Der Angriff auf das Bild ""Le Printemps" (Frühling) habe sich am Nachmittag ereignet, teilte das Museum der Schönen Künste in Frankreichs drittgrößter Stadt mit. Es sprach von "Vandalismus" und kündigte eine Klage an.

Textgröße ändern:

Das betroffene Monet-Gemälde ist durch Glas geschützt. Das 1872 gemalte Werk des französischen Impressionisten soll laut Museum in den kommenden Tagen auf mögliche Schäden untersucht werden.

Zu der Tat bekannte sich eine Aktivistengruppe namens Riposte Alimentaire (in etwa: Lebensmittel-Gegenschlag), die nach eigenen Angaben für bezahlbare, nachhaltige und gesunde Lebensmittel für alle kämpft. "Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist", hieß es im Onlinedienst X.

Aktivistinnen der Gruppe hatten erst im vergangenen Monat Kürbissuppe auf die "Mona Lisa" im Pariser Louvre geschleudert. Wegen des Angriffs auf das mit Panzerglas geschützte Gemälde von Leonardo da Vinci sollen sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine finanzielle Unterstützung für einen Opferverband leisten.

Zuletzt hatte es weltweit in verschiedenen Museen Angriffe von Aktivisten unterschiedlichster Gruppen auf berühmte Kunstwerke gegeben. Unter den Zielen waren Andy Warhols "Campbell's Soup" in Australien, Vincent Van Goghs "Sonnenblumen" in London oder Claude Monets "Getreideschober" im Potsdamer Museum Barberini.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Karneval erreicht mit Rosenmontagszügen Höhepunkt

Mit den traditionellen Rosenmontagszügen erreicht der Straßenkarneval in den rheinischen Karnevalshochburgen am Montag seinen Höhepunkt. In Köln, Düsseldorf und Mainz werden wieder Hunderttausende durch die Innenstädte ziehen. Der größte Umzug findet üblicherweise in Köln statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto: "ALAAF - Mer dun et för Kölle". Etwa 12.000 Zugteilnehmer ziehen dann dreieinhalb Stunden lang durch die Domstadt.

Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt

Im milliardenschweren Rechtsstreit von US-Präsident Donald Trump gegen die britische Rundfunkanstalt BBC hat ein US-Bundesrichter den Termin für die Verhandlung auf den Februar 2027 festgelegt. Richter Roy Altman bestimmte am Dienstag als Datum den 15. Februar 2027.

Narren und Jecken am Rhein feiern Beginn von Straßenkarneval mit Weiberfastnacht

Mit "Alaaf" und "Helau" haben zehntausende Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals gefeiert. Pünktlich um 11.11 Uhr begann unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Start der Berlinale: Weimer nennt Filme "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde"

Zur Eröffnung des Filmfestivals Berlinale am Donnerstag hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) Filme als "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde" bezeichnet. Drehbuch, Kamera und Leinwand seien keine bloßen Kunst-Utensilien, erklärte er in Berlin. "Kunstfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Diktatoren hassen den freien Geist." Deshalb sei es so wichtig, die Filme verfolgter Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, betonte Weimer.

Textgröße ändern: