Pallade Veneta - Gala zur Oscar-Verleihung begonnen - Sandra Hüller im Rennen

Gala zur Oscar-Verleihung begonnen - Sandra Hüller im Rennen


Gala zur Oscar-Verleihung begonnen - Sandra Hüller im Rennen
Gala zur Oscar-Verleihung begonnen - Sandra Hüller im Rennen / Foto: DAVID SWANSON - AFP

In Hollywood hat am Sonntag (Ortszeit) die Gala zur Verleihung der Oscars begonnen. Auch in diesem Jahr können sich deutsche Filmschaffende wieder Hoffnungen auf den prestigeträchtigsten Preis der Branche machen. So ist die Schauspielerin Sandra Hüller bei der 96. Oscar-Verleihung für ihre Rolle in dem französischen Justizthriller "Anatomie eines Falls" für die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Textgröße ändern:

Das deutsche Drama "Das Lehrerzimmer" von Regisseur Ilker Catak konkurriert um den Oscar für den besten internationalen Film. In derselben Kategorie ist auch der deutsche Regie-Altmeister Wim Wenders nominiert - allerdings für Japan. In "Perfect Days" schildert Wenders den Alltag eines Toilettenreinigers in Tokio. Im vergangenen Jahr hatte der deutsche Kriegsfilm "Im Westen nichts Neues" vier Oscars gewonnen - unter anderem für den besten internationalen Film - und damit deutsche Kinogeschichte geschrieben.

Als Top-Favorit für die die Auszeichnung als bester Film des Jahrs gilt in diesem Jahr "Oppenheimer", das biografische Drama von Regisseur Christopher Nolan über den Erfinder der Atombombe. Zu den zehn Filmen, die um diesen wichtigsten aller Oscars konkurrieren, gehören "Killers of the Flower Moon" von Regieveteran Martin Scorsese, die skurrile Frankenstein-Adaption "Poor Things", die feministische Satire "Barbie" und auch "Anatomie eines Falls".

Sandra Hüller tritt daneben noch in einem zweiten Werk auf, das für die Auszeichnung als bester Film des Jahres im Rennen ist: In der britischen Produktion "The Zone of Interest" spielt sie die Frau des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß. "The Zone of Interest" ist auch in der Kategorie des besten internationalen Films nominiert.

Die Preise der US-Filmakademie werden in 23 Kategorien verliehen. Die meisten Nominierungen hat "Oppenheimer" - es sind 13. Moderator der Gala im Dolby Theatre ist bereits zum vierten Mal der Komiker und Talkmaster Jimmy Kimmel.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Tilly zu Moskauer Urteil: Das ist "zusätzliche Motivation"

Der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly hat gelassen auf seine Verurteilung in Abwesenheit durch ein russisches Gericht reagiert. "Solange das Grundgesetz hier in Deutschland gültig ist und ich nicht in Länder reise, wo es wirklich gefährlich werden kann, solange trifft mich das Urteil eigentlich nicht", sagte Tilly am Donnerstag dem Sender Phoenix. Das Urteil von achteinhalb Jahren Haft sei im Gegenteil auch "eine kleine zusätzliche Motivation".

Nachtflug nach L.A.: John Travolta stellt Regie-Debüt in Cannes vor

Der Filmstar und Hobby-Pilot John Travolta stellt seinen ersten Film als Regisseur beim diesjährigen Filmfestival in Cannes vor. Der Film erzähle die Geschichte eines Achtjährigen, der zum ersten Mal in einem Flugzeug reise, teilten die Organisatoren des Festivals am Donnerstag in Paris mit. Er basiere auf einem Buch, das Travolta 1997 veröffentlicht habe. Travolta hatte die Geschichte für seinen ältesten Sohn Jett geschrieben, der seit seiner Kindheit an Krampfanfällen litt und 2009 starb.

Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals

Wenige Tage nach Inkrafttreten eines Social-Media-Verbots für Kinder in Indonesien haben die dortigen Behörden die US-Tech-Giganten Google und Meta schon zum zweiten Mal wegen Nichteinhaltung des Gesetzes vorgeladen. Das Kommunikations- und Digitalministerium in dem südostasiatischen Land warnte die Mutterkonzerne von Plattformen wie Youtube und Facebook am Donnerstag vor "Sanktionen", sollten die beiden Unternehmen sich weiter nicht an das Gesetz halten.

US-Richter stoppt Trumps Ballsaal am Weißen Haus

Ein US-Bundesrichter hat einen Baustopp für den von US-Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal am Weißen Haus angeordnet. Für das Projekt fehle dem Präsidenten die Zustimmung des Kongresses, urteilte der Richter Richard Leon am Dienstag in Washington. Trump sei "nicht der Eigentümer" des Weißen Hauses, schrieb Leon zur Begründung. Der Richter gab damit einer Klage der Nationalen Stiftung für Denkmalpflege statt.

Textgröße ändern: