Pallade Veneta - Ryan Gosling taucht Oscar-Gala mit "I'm Just Ken" in Pink

Ryan Gosling taucht Oscar-Gala mit "I'm Just Ken" in Pink


Ryan Gosling taucht Oscar-Gala mit "I'm Just Ken" in Pink
Ryan Gosling taucht Oscar-Gala mit "I'm Just Ken" in Pink / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

Die meisten Musik-Darbietungen während der Oscar-Gala am Sonntag waren stark gekürzt, um die Show zu straffen - doch einer durfte seinen Song in voller Länge vortragen: Ryan Gosling hatte mit "I'm Just Ken" aus dem "Barbie"-Film einen der umjubeltesten Auftritte des Abends.

Textgröße ändern:

Das Dolby Theatre war ganz in Barbie-pinkfarbenes Licht getaucht, als die Kamera auf den im Publikum sitzenden Gosling schwenkte. Die hinter ihrem Film-Partner sitzende "Barbie"-Darstellerin Margot Robbie konnte sich das Lachen nicht verkneifen, als ihr Ken begann, seine Ballade zu schmettern. Der in einen pinkfarbenen, pailettenbesetzten Anzug gekleidete Gosling bahnte sich seinen Weg zur Bühne, während sich ihm zahlreiche weitere tanzende Kens mit Cowboyhüten anschlossen, darunter seine Co-Stars Simu Liu, Kingsley Ben-Adir, Ncuti Gatwa und Scott Evans.

Zwar war es am Ende nicht Gosling, der mit seiner Power-Ballade einen Oscar holte, sondern ein anderer Song vom "Barbie"-Soundtrack: Billie Eilish und ihr Bruder Finneas O'Connell gewannen mit "What Was I Made For?" die Auszeichnung für den besten Original-Song.

Doch Gosling konnte für sich in Anspruch nehmen, das Publikum am meisten mitgerissen zu haben: Zum Ende seines Songs wurde der Text an die Wand projiziert, und die Oscar-Gala verwandelte sich in einen Karaoke-Abend. "Barbie"-Regisseurin Greta Gerwig sang ebenso in Goslings Mikrofon wie Co-Star America Ferrera und Schauspielerin Emma Stone. Mit bleibenden Folgen: "Mein Kleid ist gerissen", gestand Stone, als sie später den Oscar als Beste Hauptdarstellerin entgegennahm. "Ich glaube, das ist bei 'I'm Just Ken' passiert. Ich bin mir ziemlich sicher."

A.Fallone--PV

Empfohlen

Kommission billigt Bau von Trumps Triumphbogen in Washington

Eine Kommission hat die umstrittenen Pläne von US-Präsident Donald Trump für einen riesigen Triumphbogen in der Hauptstadt Washington gebilligt. Die Kommission der schönen Künste - deren Mitglieder im vergangenen Jahr von Trump gefeuert und dann durch Trump-Verbündete ersetzt worden waren - stimmte am Donnerstag einstimmig für den 76 Meter hohen Triumphbogen. Eine weitere Kommission wird sich am 4. Juni mit dem geplanten Denkmal befassen.

Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin

Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar hält es für eine "moralische Pflicht" von Künstlern, sich in Politik einzumischen. "Als Europäer sind wir verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen Monster wie Trump, Netanjahu oder den Russen zu werden", sagte Almodóvar mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs aus Israel, den USA und Russland, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladirmir Putin, am Mittwoch in Cannes. "Wir sind dazu verpflichtet, weil wir hier das Völkerrecht respektieren", fügte er hinzu.

Objekte aus Nachlass von Schauspieler Matthew Perry werden versteigert

Von Kunstwerken des Street-Art-Künstlers Banksy bis hin zu Drehbüchern der Erfolgsserie "Friends": In den USA werden im Juni mehr als 100 Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Matthew Perry versteigert. Es handelt sich um Erinnerungsstücke aus dem Berufs- und Privatleben des Schauspielers, wie Roberta Kramer vom Auktionshaus Heritage Auctions sagte. Neben Drehbüchern und Requisiten aus "Friends" und anderen Serien und Filmen seien auch "viele sehr persönliche Dinge" dabei.

Taiwanische Autorin Yang Shuang Zi erhält Booker-Literaturpreis

Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die taiwanische Autorin Yang Shuang Zi. Sie wurde am Dienstag von der Jury in London für ihren Roman "Taiwan Travelogue" ausgezeichnet. Yang ist die erste Taiwanerin, die den Preis gewinnt. Zudem wurde erstmals ein im Original auf Mandarin verfasstes Buch ausgezeichnet.

Textgröße ändern: