Pallade Veneta - NRW bietet als erstes Bundesland polizeiliche Vernehmungen online an

NRW bietet als erstes Bundesland polizeiliche Vernehmungen online an


NRW bietet als erstes Bundesland polizeiliche Vernehmungen online an
NRW bietet als erstes Bundesland polizeiliche Vernehmungen online an

Als erstes Bundesland will Nordrhein-Westfalen polizeiliche Vernehmungen künftig auch online anbieten. Bis Jahresende sollen Zeugen oder Opfer von Straftaten ihre Aussagen in allen 47 Kreispolizeibehörden auch per Videokonferenz machen können, wie das Innenministerium am Montag mitteilte. Das neue Verfahren soll sowohl die Polizei als auch die zu vernehmenden Menschen entlasten und die Ermittlungsarbeit beschleunigen.

Textgröße ändern:

Die Online-Vernehmung kommt demnach bei leichter bis mittelschwerer Kriminalität wie etwa Körperverletzung oder Beleidigung zum Einsatz. Bei schwersten Kriminalfällen wie Mord oder Sexualdelikten oder in Fällen, bei denen ein besonderer Opferschutz erforderlich ist, müssen Zeugen oder von Straftaten Betroffene weiterhin persönlich auf der Wache erscheinen. Auch Rechtsbeistände oder Dolmetscher können an den Videokonferenzen teilnehmen.

Die Online-Vernehmung wurde seit Juli 2021 im Rahmen eines Pilotprojekts im Düsseldorfer Polizeipräsidium erprobt und wird nun landesweit umgesetzt. Laut Innenministerium registrierten die Ermittler in Düsseldorf eine gesteigerte Bereitschaft, an den Vernehmungen teilzunehmen. Zudem seien Kosten und Zeit gespart worden.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Tilly zu Moskauer Urteil: Das ist "zusätzliche Motivation"

Der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly hat gelassen auf seine Verurteilung in Abwesenheit durch ein russisches Gericht reagiert. "Solange das Grundgesetz hier in Deutschland gültig ist und ich nicht in Länder reise, wo es wirklich gefährlich werden kann, solange trifft mich das Urteil eigentlich nicht", sagte Tilly am Donnerstag dem Sender Phoenix. Das Urteil von achteinhalb Jahren Haft sei im Gegenteil auch "eine kleine zusätzliche Motivation".

Nachtflug nach L.A.: John Travolta stellt Regie-Debüt in Cannes vor

Der Filmstar und Hobby-Pilot John Travolta stellt seinen ersten Film als Regisseur beim diesjährigen Filmfestival in Cannes vor. Der Film erzähle die Geschichte eines Achtjährigen, der zum ersten Mal in einem Flugzeug reise, teilten die Organisatoren des Festivals am Donnerstag in Paris mit. Er basiere auf einem Buch, das Travolta 1997 veröffentlicht habe. Travolta hatte die Geschichte für seinen ältesten Sohn Jett geschrieben, der seit seiner Kindheit an Krampfanfällen litt und 2009 starb.

Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals

Wenige Tage nach Inkrafttreten eines Social-Media-Verbots für Kinder in Indonesien haben die dortigen Behörden die US-Tech-Giganten Google und Meta schon zum zweiten Mal wegen Nichteinhaltung des Gesetzes vorgeladen. Das Kommunikations- und Digitalministerium in dem südostasiatischen Land warnte die Mutterkonzerne von Plattformen wie Youtube und Facebook am Donnerstag vor "Sanktionen", sollten die beiden Unternehmen sich weiter nicht an das Gesetz halten.

US-Richter stoppt Trumps Ballsaal am Weißen Haus

Ein US-Bundesrichter hat einen Baustopp für den von US-Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal am Weißen Haus angeordnet. Für das Projekt fehle dem Präsidenten die Zustimmung des Kongresses, urteilte der Richter Richard Leon am Dienstag in Washington. Trump sei "nicht der Eigentümer" des Weißen Hauses, schrieb Leon zur Begründung. Der Richter gab damit einer Klage der Nationalen Stiftung für Denkmalpflege statt.

Textgröße ändern: