Pallade Veneta - "Chinatown"-Drehbuchautor Robert Towne stirbt im Alter von 89 Jahren

"Chinatown"-Drehbuchautor Robert Towne stirbt im Alter von 89 Jahren


"Chinatown"-Drehbuchautor Robert Towne stirbt im Alter von 89 Jahren
"Chinatown"-Drehbuchautor Robert Towne stirbt im Alter von 89 Jahren / Foto: Alberto E. Rodriguez - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Sein Drehbuch zu "Chinatown" wird oft als das beste jemals geschriebene Drehbuch bezeichnet - nun ist der Hollywood-Autor Robert Towne im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Oscar-Preisträger sei am Montag friedlich zu Hause im Beisein seiner Familie gestorben, erklärte Townes Sprecherin Carri McClure am Dienstag (Ortszeit) gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Zu Townes Werken gehörten auch die Vorlagen für "Das letzte Kommando" und die ersten beiden "Mission: Impossible"-Filme.

Textgröße ändern:

Mitte der 1970er Jahre wurde Towne auf dem Höhepunkt seiner Karriere drei Jahre in Folge für den Drehbuch-Oscar nominiert, mit dem er für "Chinatown" ausgezeichnet wurde. In dem Film spielt Jack Nicholson einen Privatdetektiv in den 1930er Jahren, dessen Ermittlungen zu einem untreuen Ehemann eine Welt voller Korruption in Los Angeles aufdecken.

Aufgrund seiner komplexen Handlung, der witzigen und doch düsteren Dialoge sowie der gewagten Themen gilt "Chinatown" an Filmhochschulen als perfektes Drehbuch. Allerdings entschied sich Regisseur Roman Polanski am Ende für ein deutlich schrecklicheres Ende, als Towne es sich vorgestellt hatte.

Später arbeitete Towne mit Tom Cruise unter anderem für die ersten beiden "Mission: Impossible"-Filme zusammen. Towne war zudem als beratender Produzent bei der Fernsehserie "Mad Men" tätig.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin

Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar hält es für eine "moralische Pflicht" von Künstlern, sich in Politik einzumischen. "Als Europäer sind wir verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen Monster wie Trump, Netanjahu oder den Russen zu werden", sagte Almodóvar mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs aus Israel, den USA und Russland, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladirmir Putin, am Mittwoch in Cannes. "Wir sind dazu verpflichtet, weil wir hier das Völkerrecht respektieren", fügte er hinzu.

Objekte aus Nachlass von Schauspieler Matthew Perry werden versteigert

Von Kunstwerken des Street-Art-Künstlers Banksy bis hin zu Drehbüchern der Erfolgsserie "Friends": In den USA werden im Juni mehr als 100 Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Matthew Perry versteigert. Es handelt sich um Erinnerungsstücke aus dem Berufs- und Privatleben des Schauspielers, wie Roberta Kramer vom Auktionshaus Heritage Auctions sagte. Neben Drehbüchern und Requisiten aus "Friends" und anderen Serien und Filmen seien auch "viele sehr persönliche Dinge" dabei.

Taiwanische Autorin Yang Shuang Zi erhält Booker-Literaturpreis

Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die taiwanische Autorin Yang Shuang Zi. Sie wurde am Dienstag von der Jury in London für ihren Roman "Taiwan Travelogue" ausgezeichnet. Yang ist die erste Taiwanerin, die den Preis gewinnt. Zudem wurde erstmals ein im Original auf Mandarin verfasstes Buch ausgezeichnet.

London hofft auf Einnahmen in Milliardenhöhe durch Konzerte von Harry Styles

London kann durch mehrere für den Sommer geplante Konzerte des britischen Popstars Harry Styles auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe hoffen. Die Fans könnten pro Kopf etwa 981 Pfund (umgerechnet 1130 Euro) für die zwölf geplanten Konzerte ausgeben, erklärte das britische Finanzunternehmen Barclays am Dienstag. Insgesamt seien dies mehr als eine Milliarde Pfund, die Fans in die Tickets sowie ihre Anreise, Unterkünfte, Outfits und Merchandise-Artikel stecken könnten.

Textgröße ändern: